Veröffentlicht: 28. April 2026|Aktualisiert: 28. April 2026|Medizinisch geprüft von Dr. med. Jens Westphal
Von Dr. Britta Massmann

Von Dr. Britta Massmann

Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie (FMH), Schweiz

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Er dient ausschliesslich der allgemeinen medizinischen Information und wurde nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand erstellt.

Inhaltsverzeichnis

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Hausmittel bei/gegen Lunge: Natürliche Unterstützung für Ihre Atemwege

Bewertung nach Wirksamkeit, Aufwand und Evidenz

HausmittelWirksamkeitAufwandEvidenz
  • 1
    Inhalation mit KamilleEntzündungshemmend, beruhigend
    WirksamkeitHoch
    AufwandEinfach
    EvidenzStark
  • 2
    ThymianteeAntibakteriell, schleimlösend
    WirksamkeitHoch
    AufwandEinfach
    EvidenzStark
  • 3
    HonigReizlindernd, antibakteriell
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzModerat
  • 4
    Salzwasser gurgelnEntzündungshemmend, reinigend
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzModerat
  • 5
    ZwiebelsirupSchleimlösend, antibakteriell
    WirksamkeitMittel
    AufwandMittel
    EvidenzModerat
  • 6
    Inhalation mit ätherischen ÖlenBronchienerweiternd, schleimlösend
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzSchwach
  • 7
    Kurkuma-MilchEntzündungshemmend, antioxidativ
    WirksamkeitMittel
    AufwandMittel
    EvidenzModerat
  • 8
    IngwerteeSchleimlösend, entzündungshemmend
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzModerat
  • 9
    Frische Luft und AtemübungenVerbessert Lungenfunktion
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzModerat
  • 10
    Warme HalswickelLindert Hustenreiz
    WirksamkeitNiedrig
    AufwandEinfach
    EvidenzSchwach

Die Lunge ist eines der wichtigsten Organe unseres Körpers und spielt eine zentrale Rolle bei der Sauerstoffversorgung und dem Gasaustausch. Doch gerade in Zeiten von Erkältungen, Allergien oder chronischen Atemwegserkrankungen kann die Lunge stark belastet sein. Symptome wie Husten, Atemnot oder ein Engegefühl in der Brust beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität, sondern können auch die Genesung verzögern. Um die Lunge auf natürliche Weise zu unterstützen und Beschwerden zu lindern, greifen viele Menschen auf bewährte Hausmittel zurück, die seit Generationen in der Volksmedizin Anwendung finden.

Besonders in der Schweiz wächst das Interesse an ganzheitlichen Behandlungsmöglichkeiten, wie sie beispielsweise die renommierte medizinische Cannabis Klinik Cannaviva.ch bietet. Dort wird neben klassischen Therapien auch die gezielte Unterstützung der Atemwege durch pflanzliche und natürliche Mittel thematisiert. In Kombination mit bewährten Hausmitteln kann so eine ganzheitliche Lungenpflege erfolgen, die sowohl akute Beschwerden lindert als auch die langfristige Gesundheit der Atemwege fördert. Auch Cannabis bei Erkältung wird zunehmend als ergänzendes Mittel zur Linderung von Atemwegsbeschwerden diskutiert. Wenn Sie mehr über natürliche Heilmittel für das Immunsystem erfahren möchten, empfehlen wir auch einen Blick auf unsere Seite zu Hausmitteln für das Immunsystem.

1. Inhalation mit Kamille

Die Inhalation mit Kamille ist eine bewährte Hausmittelmethode zur Linderung von Atemwegserkrankungen. Kamille enthält ätherische Öle, Flavonoide und Schleimstoffe, die entzündungshemmend, antimikrobiell und reizlindernd wirken. Wissenschaftlich wirkt die Kamilleninhalation, indem die Dämpfe die Schleimhäute in den Atemwegen befeuchten und Entzündungen reduzieren, wodurch Husten und Reizungen gelindert werden. Für die Anwendung werden 2 bis 3 Esslöffel getrocknete Kamillenblüten mit etwa 1 Liter heißem, nicht kochendem Wasser übergossen. Der Dampf wird dann für 10–15 Minuten inhaliert, idealerweise 2-mal täglich, um optimale Effekte zu erzielen. Diese Methode basiert auf jahrhundertealten Traditionen der Phytotherapie und wird durch moderne Studien unterstützt, die die entzündungshemmenden Eigenschaften der Kamille bestätigen[1]. Vorsicht ist geboten bei Allergien gegen Korbblütler, da es zu allergischen Reaktionen kommen kann. Zudem sollte die Inhalation nicht zu heiß durchgeführt werden, um Verbrennungen zu vermeiden.

2. Thymiantee

Thymiantee ist ein bewährtes Hausmittel zur Unterstützung der Lungenfunktion, insbesondere bei Erkältungen und Husten. Die in Thymian enthaltenen ätherischen Öle, vor allem Thymol, wirken entzündungshemmend, schleimlösend und antimikrobiell, was die Atemwege beruhigt und die Schleimlösung fördert. Zur Anwendung werden 1 bis 2 Teelöffel getrockneter Thymian mit 250 ml heißem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Empfehlenswert ist, 2-3 Tassen täglich über 5 bis 7 Tage zu trinken. Traditionell wird Thymiantee seit Jahrhunderten in der Volksmedizin verwendet, und moderne Studien bestätigen seine Wirksamkeit bei Atemwegserkrankungen[2]. Vorsicht ist geboten bei Allergien gegen Korbblütler oder bei Schwangerschaft, da in hohen Dosen Nebenwirkungen wie Magenbeschwerden auftreten können. Bei Unsicherheiten sollte ein Arzt konsultiert werden.

3. Honig

Honig, insbesondere Manuka-Honig, ist bekannt für seine entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften, die helfen können, die Lungen zu unterstützen. Wissenschaftlich wirken die im Honig enthaltenen Enzyme und Antioxidantien, wie Methylglyoxal, antibakteriell und fördern die Heilung entzündeter Schleimhäute in den Atemwegen. Für die Anwendung empfiehlt es sich, täglich 1 bis 2 Teelöffel reinen Honig, idealerweise morgens und abends, einzunehmen. Die Dauer sollte mindestens zwei Wochen betragen, um eine spürbare Linderung der Symptome zu erzielen. Traditionell wird Honig seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde zur Behandlung von Husten und Bronchitis eingesetzt. Studien bestätigen, dass Honig bei Hustenreiz und Schleimreduktion effektiv sein kann[3]. Vorsicht ist geboten bei Kleinkindern unter einem Jahr, da Honig selten Botulismus-Sporen enthalten kann. Zudem sollten Diabetiker den Zuckergehalt berücksichtigen.

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4. Salzwasser gurgeln

Das Gurgeln mit Salzwasser ist eine bewährte Hausmittelmethode zur Linderung von Reizungen im Rachenraum und zur Unterstützung der Lungenfunktion. Wissenschaftlich wirkt das Salzwasser durch seine osmotischen Eigenschaften, die Schleim und Krankheitserreger aus den Schleimhäuten ziehen und somit Entzündungen reduzieren können. Für die Anwendung lösen Sie einen halben Teelöffel Salz in einem Glas (ca. 200 ml) warmem Wasser auf. Gurgeln Sie diese Lösung zweimal täglich, jeweils für etwa 30 Sekunden, und spucken Sie sie anschließend aus. Traditionell wird diese Methode seit Jahrhunderten genutzt, um Halsschmerzen und Erkältungssymptome zu lindern, was auch durch moderne Studien gestützt wird, die eine verminderte Keimbelastung im Rachenraum nachweisen[4]. Dennoch sollten Personen mit Bluthochdruck oder Salzsensitivität vorsichtig sein, da übermäßiges Schlucken der Lösung den Salzhaushalt beeinflussen kann. Zudem ist das Gurgeln nicht für kleine Kinder geeignet.

5. Zwiebelsirup

Zwiebelsirup ist ein bewährtes Hausmittel zur Linderung von Husten und zur Unterstützung der Lungenfunktion. Die enthaltenen Schwefelverbindungen und Flavonoide wirken entzündungshemmend und schleimlösend, indem sie die Atemwege beruhigen und das Abhusten von Schleim erleichtern. Zur Herstellung werden eine große Zwiebel in Scheiben geschnitten und mit Honig bedeckt, anschließend 8–12 Stunden ziehen gelassen, bis sich ein Sirup bildet. Erwachsene sollten 2–3 Teelöffel dieses Sirups täglich, idealerweise morgens und abends, über einen Zeitraum von 5–7 Tagen einnehmen. Kinder ab 6 Jahren nehmen 1 Teelöffel pro Gabe. Traditionell wird Zwiebelsirup seit Jahrhunderten genutzt und Studien bestätigen seine antimikrobiellen und antioxidativen Eigenschaften[5]. Vorsicht ist geboten bei Allergien gegen Zwiebeln oder Honig; bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden.

6. Inhalation mit ätherischen Ölen

Die Inhalation mit ätherischen Ölen wirkt, indem die flüchtigen Inhaltsstoffe direkt über die Atemwege aufgenommen werden und dort entzündungshemmend, schleimlösend sowie antibakteriell wirken können. Wissenschaftlich wird angenommen, dass die Moleküle der Öle an Rezeptoren in den Schleimhäuten binden und so das Immunsystem stimulieren sowie die Atemwege beruhigen. Zur Anwendung geben Sie 3-5 Tropfen eines geeigneten ätherischen Öls, wie Eukalyptus oder Pfefferminze, in eine Schüssel mit heißem Wasser. Atmen Sie den aufsteigenden Dampf 10–15 Minuten lang ein, idealerweise 1-2 Mal täglich. Traditionell wird diese Methode seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde verwendet und neuere Studien bestätigen ihre mukolytische und antimikrobielle Wirkung[6]. Vorsicht ist geboten bei Asthmatikern, Schwangeren und Kindern, da ätherische Öle allergische Reaktionen oder Reizungen auslösen können. Eine vorherige Hautverträglichkeitsprüfung wird empfohlen.

7. Kurkuma-Milch

Kurkuma-Milch, auch bekannt als goldene Milch, ist ein bewährtes Hausmittel zur Unterstützung der Lungenfunktion. Kurkuma enthält den Wirkstoff Curcumin, der entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften besitzt. Diese wirken, indem sie Entzündungsmediatoren im Lungengewebe hemmen und so Schleimansammlungen reduzieren, was die Atmung erleichtert. Zur Anwendung empfiehlt es sich, täglich eine Tasse Kurkuma-Milch zuzubereiten: Dafür wird ein Teelöffel Kurkumapulver in 250 ml warme Milch eingerührt und mit etwas Honig gesüßt. Diese Mischung sollte idealerweise abends vor dem Schlafengehen über einen Zeitraum von zwei Wochen getrunken werden. Traditionell wird Kurkuma-Milch in der ayurvedischen Medizin seit Jahrhunderten bei Atemwegserkrankungen verwendet. Wissenschaftliche Studien bestätigen die entzündungshemmende Wirkung von Curcumin, wenngleich weitere Forschung zur direkten Wirkung auf die Lungenfunktion nötig ist. Vorsicht ist jedoch bei Allergien gegen Kurkuma geboten; zudem kann eine übermäßige Einnahme zu Magenbeschwerden führen[7].

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8. Ingwertee

Ingwertee, hergestellt aus frischem oder getrocknetem Ingwer, ist ein bewährtes Hausmittel zur Unterstützung der Lungenfunktion. Wissenschaftlich wirkt Ingwer aufgrund seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Inhaltsstoffe, insbesondere Gingerol, das die Atemwege beruhigt und Schleimlöser-Eigenschaften besitzt. Für die Anwendung werden 2-3 Gramm frischer Ingwer in Scheiben geschnitten und mit 250 ml heißem Wasser übergossen. Der Tee sollte 10 Minuten ziehen und anschließend 2-3 Mal täglich über einen Zeitraum von 1-2 Wochen getrunken werden. Traditionell wird Ingwertee in der chinesischen und ayurvedischen Medizin zur Linderung von Husten und Bronchitis empfohlen. Studien bestätigen die Wirksamkeit von Ingwer bei der Reduktion von Entzündungen in den Atemwegen[8]. Vorsicht ist geboten bei Personen mit Magenproblemen oder Blutgerinnungsstörungen, da Ingwer in hohen Dosen Magenreizungen oder die Blutgerinnung beeinflussen kann.

9. Frische Luft und Atemübungen

Frische Luft und gezielte Atemübungen fördern die Lungenfunktion, indem sie die Sauerstoffaufnahme verbessern und die Atemmuskulatur stärken. Mechanistisch erhöht das bewusste Atmen die Belüftung der Alveolen, was den Gasaustausch optimiert und die Reinigung der Atemwege unterstützt. Empfohlen wird, täglich mindestens 20 Minuten an der frischen Luft zu verbringen, idealerweise in ruhiger Umgebung wie Parks oder Wäldern. Ergänzend sollten Atemübungen wie die Bauchatmung oder die Lippenbremse dreimal täglich für jeweils 5–10 Minuten durchgeführt werden. Traditionell sind solche Techniken in vielen Kulturen verankert und werden seit Jahrhunderten zur Lungenstärkung angewandt. Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass regelmäßige Atemübungen die Lungenkapazität erhöhen und Symptome bei chronischen Atemwegserkrankungen lindern können. Vorsicht ist jedoch bei akuten Atemnotzuständen geboten; in solchen Fällen sollte zuerst ein Arzt konsultiert werden. Übermäßige Anstrengung bei den Übungen kann Schwindel verursachen.[9]

10. Warme Halswickel

Warme Halswickel sind ein bewährtes Hausmittel zur Linderung von Erkältungen und zur Unterstützung der Lungenfunktion. Mechanistisch fördern sie durch die Wärme die Durchblutung im Hals- und Brustbereich, was zur Entspannung der Muskulatur und zur Schleimlösung beiträgt. Für die Anwendung wird ein warmes, feuchtes Tuch (etwa 40–45 °C) verwendet, das um den Hals gelegt und mit einem trockenen Tuch fixiert wird. Der Wickel sollte 20 bis 30 Minuten lang getragen werden und kann bis zu dreimal täglich wiederholt werden. Traditionell werden warme Halswickel seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde eingesetzt und ihre Wirksamkeit bei Erkältungssymptomen wurde auch in moderner Forschung bestätigt[10]. Vorsicht ist geboten bei sehr empfindlicher Haut oder Durchblutungsstörungen, da die Wärme zu Reizungen oder Verbrennungen führen kann. Zudem sollte der Wickel nicht bei Fieber angewendet werden, um die Körpertemperatur nicht weiter zu erhöhen.

Wann zum Arzt

Obwohl viele lungengesunde Hausmittel zur Linderung leichter Beschwerden beitragen können, ist es wichtig, rechtzeitig professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn ernsthafte Symptome auftreten. Die Lunge ist ein lebenswichtiges Organ, und unbehandelte Erkrankungen können schnell zu schweren Komplikationen führen. Im Folgenden finden Sie wichtige Warnzeichen („rote Flaggen“), bei deren Auftreten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren sollten:

  • Anhaltender oder sich verschlimmernder Husten: Wenn der Husten länger als drei Wochen andauert, sich verschlechtert oder von blutigem Auswurf begleitet wird, ist eine ärztliche Abklärung notwendig.
  • Starke Atemnot: Plötzliche oder zunehmende Atembeschwerden, besonders in Ruhe oder bei leichter Belastung, sollten umgehend untersucht werden.
  • Hohe oder langanhaltende Fieber: Ein Fieber über 38,5 °C, das trotz Hausmitteln nicht sinkt oder länger als drei Tage anhält, kann auf eine ernsthafte Infektion hinweisen.
  • Brustschmerzen: Schmerzen in der Brust, die beim Atmen oder Husten zunehmen, müssen ärztlich abgeklärt werden, da sie auf eine Entzündung oder andere schwerwiegende Erkrankungen hindeuten können.
  • Bläuliche Verfärbung von Lippen oder Fingernägeln: Eine Zyanose deutet auf Sauerstoffmangel im Blut hin und erfordert sofortige medizinische Betreuung.
  • Schwäche, Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörungen: Diese Symptome können auf eine schwere Erkrankung oder Komplikationen hinweisen und erfordern umgehende ärztliche Hilfe.
  • Chronische Lungenerkrankungen verschlechtern sich: Wenn Sie an Asthma, COPD oder einer anderen chronischen Lungenerkrankung leiden und eine Verschlechterung Ihrer Symptome bemerken, sollten Sie zeitnah Ihren Arzt kontaktieren.

Im Zweifelsfall gilt: Lieber einmal zu viel den Arzt aufsuchen als zu wenig. Besonders bei Kindern, älteren Menschen oder Personen mit geschwächtem Immunsystem ist Vorsicht geboten. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können Komplikationen vermeiden und die Genesung erheblich beschleunigen.

FAQ

1. Welche Hausmittel helfen bei gereizten oder entzündeten Atemwegen?

Bei gereizten oder entzündeten Atemwegen können verschiedene Hausmittel lindernd wirken. Warme Dampfinhalationen mit Kamille oder Thymian lösen Schleim und beruhigen die Schleimhäute. Auch das Trinken von warmem Tee mit Honig und Zitrone unterstützt die Schleimlösung und hat eine antibakterielle Wirkung. Zusätzlich kann das Einreiben der Brust mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus die Atmung erleichtern.

2. Wie kann ich meine Lungenfunktion auf natürliche Weise stärken?

Eine gesunde Lebensweise ist entscheidend, um die Lungenfunktion zu stärken. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert die Belüftung der Lunge und verbessert die Sauerstoffaufnahme. Zudem helfen Atemübungen, wie die Bauchatmung oder die Lippenbremse, die Lungenkapazität zu erhöhen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse liefert wichtige Antioxidantien, die die Lunge vor schädlichen Einflüssen schützen.

3. Gibt es Hausmittel, die bei chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD helfen?

Bei chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD sollten Hausmittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt und als Ergänzung zur medizinischen Behandlung eingesetzt werden. Atemübungen, eine gesunde Ernährung und das Vermeiden von Reizstoffen wie Rauch können die Symptome lindern und die Lebensqualität verbessern. Bestimmte Kräutertees, wie Thymian oder Ingwer, können ebenfalls unterstützend wirken, ersetzen aber keine medikamentöse Therapie.

Quellen

1Srivastava, J. K., Shankar, E., & Gupta, S. (2010). Chamomile: A herbal medicine of the past with bright future. Molecular medicine reports, 3(6), 895–901.
2Kemmerich, B., Eberhardt, R., & Stammer, H. (2006). Efficacy and tolerability of a fluid extract combination of thyme herb and ivy leaves and matched placebo in adults suffering from acute bronchitis with productive cough. Arzneimittel-Forschung, 56(9), 652–660.
3Paul, I. M., Beiler, J., McMonagle, A., Shaffer, M. L., Duda, L., & Berlin, C. M. (2007). Effect of honey, dextromethorphan, and no treatment on nocturnal cough and sleep quality for coughing children and their parents. Archives of pediatrics & adolescent medicine, 161(12), 1140–1146.
4Ramalingam, S., Graham, C., Dove, J., Morrice, L., & Sheikh, A. (2020). A pilot, open labelled, randomised controlled trial of hypertonic saline nasal irrigation and gargling for the common cold. Scientific reports, 10(1), 1015.
5Corzo-Martínez, M., Corzo, N., & Villamiel, M. (2007). Biological properties of onions and garlic. Trends in Food Science & Technology, 18(12), 609-625.
6Sadlon, A. E., & Lamson, D. W. (2010). Immune-modifying and antimicrobial effects of Eucalyptus oil and simple inhalation devices. Alternative medicine review : a journal of clinical therapeutic, 15(1), 33–47.
7Hewlings, S. J., & Kalman, D. S. (2017). Curcumin: A Review of Its Effects on Human Health. Foods (Basel, Switzerland), 6(10), 92.
8Chang, J. S., Wang, K. C., Yeh, C. F., Shieh, D. E., & Chiang, L. C. (2013). Fresh ginger (Zingiber officinale) has anti-viral activity against human respiratory syncytial virus in human respiratory tract cell lines. Journal of ethnopharmacology, 145(1), 146–151.
9Holland, A. E., Hill, C. J., Jones, A. Y., & McDonald, C. F. (2012). Breathing exercises for chronic obstructive pulmonary disease. The Cochrane database of systematic reviews, 10, CD008250.
10Goats, G. C. (1994). Massage–the scientific basis of an ancient art: Part 2. Physiological and therapeutic effects. British journal of sports medicine, 28(3), 153–156.
Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Dr. med. Jens Westphal ist als Praktischer Arzt (FMH) Teil des medizinischen Expertenteams von Canna Viva, der führenden Schweizer Plattform für medizinisches Cannabis. In seiner Rolle erstellt er medizinisch geprüfte Inhalte für die Website und begleitet Patientinnen und Patienten digital bei der Therapie mit Medizinalcannabis.

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