Veröffentlicht: 28. April 2026|Aktualisiert: 28. April 2026|Medizinisch geprüft von Dr. med. Jens Westphal
Von Dr. Britta Massmann

Von Dr. Britta Massmann

Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie (FMH), Schweiz

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Er dient ausschliesslich der allgemeinen medizinischen Information und wurde nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand erstellt.

Inhaltsverzeichnis

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Top 10 Hausmittel bei Libidoverlust – Was wirklich hilft

Bewertung nach Wirksamkeit, Aufwand und Evidenz

HausmittelWirksamkeitAufwandEvidenz
  • 1
    Maca-WurzelEnergie und Ausdauer
    WirksamkeitHoch
    AufwandEinfach
    EvidenzStark
  • 2
    Ginseng (Panax)Verbessert die Erregung
    WirksamkeitHoch
    AufwandEinfach
    EvidenzStark
  • 3
    L-ArgininFördert die Durchblutung
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzModerat
  • 4
    GranatapfelSteigert den Testosteronspiegel
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzModerat
  • 5
    Dunkle SchokoladeVerbessert die Stimmung
    WirksamkeitNiedrig
    AufwandEinfach
    EvidenzSchwach
  • 6
    Zinkreiche LebensmittelWichtig für Testosteron
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzModerat
  • 7
    MönchspfefferHormonelle Balance (Frauen)
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzModerat
  • 8
    Ginkgo BilobaFördert die Durchblutung
    WirksamkeitMittel
    AufwandEinfach
    EvidenzSchwach
  • 9
    WassermeloneEntspannt die Blutgefässe
    WirksamkeitNiedrig
    AufwandEinfach
    EvidenzSchwach
  • 10
    StressreduktionEntspannung und Achtsamkeit
    WirksamkeitHoch
    AufwandAufwendig
    EvidenzStark

Ein Nachlassen der sexuellen Lust, auch Libidoverlust genannt, ist ein weit verbreitetes Problem, das Menschen jeden Alters und Geschlechts betreffen kann. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Stress und psychischer Belastung über hormonelle Schwankungen bis hin zu bestimmten Lebensstilfaktoren. Während ein offenes Gespräch mit einem Partner oder einer Fachperson oft der erste wichtige Schritt ist, gibt es auch eine Reihe von bewährten Hausmitteln, die auf natürliche Weise helfen können, die Libido wieder zu steigern. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Top 10 Hausmittel bei Libidoverlust vor und erklären, was die Wissenschaft dazu sagt.

Bei Cannaviva.ch, Ihrer Schweizer Fachklinik für medizinisches Cannabis, verstehen wir, dass sexuelle Gesundheit ein integraler Bestandteil des allgemeinen Wohlbefindens ist. Wir möchten Sie dabei unterstützen, informierte Entscheidungen für Ihre Gesundheit zu treffen. Deshalb haben wir diesen umfassenden Leitfaden zusammengestellt, der Ihnen wissenschaftlich fundierte und praktische Tipps an die Hand gibt. Es ist uns wichtig zu betonen, dass die hier vorgestellten Hausmittel eine ärztliche Beratung nicht ersetzen, aber eine wertvolle Ergänzung auf dem Weg zu einem erfüllteren Sexualleben sein können.

1. Maca-Wurzel

Die Maca-Wurzel (Lepidium meyenii) ist eine Pflanze, die in den peruanischen Anden beheimatet ist und dort seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Heilmittel geschätzt wird. Sie gilt als Adaptogen, was bedeutet, dass sie dem Körper hilft, sich an Stress anzupassen und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Wissenschaftlich wird angenommen, dass Maca die Libido nicht direkt über eine Erhöhung der Geschlechtshormone wie Testosteron oder Östrogen beeinflusst, sondern vielmehr durch seine einzigartigen bioaktiven Verbindungen, die Macamide und Macaene. Diese Stoffe scheinen das endokrine System zu nähren und zu stimulieren, insbesondere die Hypophyse und den Hypothalamus, die eine Schlüsselrolle bei der Regulierung der Hormonproduktion spielen. [1] Die empfohlene Dosierung liegt in der Regel bei 1,5 bis 3 Gramm Maca-Pulver pro Tag, das einfach in Smoothies, Joghurt oder Müsli gemischt werden kann. Eine Einnahme über mindestens 6-12 Wochen wird empfohlen, um eine spürbare Wirkung zu erzielen. Maca gilt als sehr sicher, in seltenen Fällen können jedoch leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

2. Ginseng (Panax)

Panax Ginseng, auch als koreanischer oder asiatischer Ginseng bekannt, ist eines der bekanntesten pflanzlichen Aphrodisiaka. Seine libidosteigernde Wirkung wird auf die enthaltenen Ginsenoside zurückgeführt. Diese aktiven Verbindungen fördern die Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper. Stickstoffmonoxid ist ein entscheidender Botenstoff, der die glatte Muskulatur in den Blutgefässen entspannt und so die Durchblutung im gesamten Körper, einschliesslich der Genitalien, verbessert. Eine bessere Durchblutung kann sowohl bei Männern zu einer stärkeren Erektion als auch bei Frauen zu einer erhöhten Empfindsamkeit und Erregung führen. [2] Die übliche Dosierung für standardisierte Ginseng-Extrakte liegt bei 200-400 mg pro Tag, aufgeteilt in zwei Dosen. Es wird empfohlen, Ginseng kurmässig über einen Zeitraum von 2-3 Monaten einzunehmen, gefolgt von einer mehrwöchigen Pause. Personen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder an Bluthochdruck leiden, sollten vor der Einnahme von Ginseng ärztlichen Rat einholen, da Wechselwirkungen auftreten können.

3. L-Arginin

L-Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die eine Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO) ist. Wie bereits beim Ginseng erwähnt, spielt NO eine entscheidende Rolle bei der Erweiterung der Blutgefässe (Vasodilatation). Durch die Erhöhung des NO-Spiegels im Blut kann L-Arginin die Durchblutung des Genitalbereichs verbessern, was für die sexuelle Funktion bei beiden Geschlechtern von grundlegender Bedeutung ist. Beim Mann unterstützt dies die Erektionsfähigkeit, bei der Frau die Lubrikation und das Anschwellen der Klitoris. [3] L-Arginin kann als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, wobei Dosen von 3 bis 6 Gramm pro Tag als wirksam und sicher gelten. Es sollte auf nüchternen Magen eingenommen werden, um die Aufnahme zu optimieren. Menschen mit Herpes-Infektionen sollten vorsichtig sein, da Arginin das Viruswachstum fördern kann. Auch bei niedrigem Blutdruck oder der Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten ist Vorsicht geboten.

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4. Granatapfel

Der Granatapfel wird seit der Antike als Symbol der Fruchtbarkeit und Sinnlichkeit verehrt. Moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen seine positive Wirkung auf die sexuelle Gesundheit. Granatäpfel sind reich an Antioxidantien, insbesondere an Punicalaginen und Ellagsäure, die die Blutgefässe vor schädlichen freien Radikalen schützen und die Durchblutung fördern. Eine Studie der Queen Margaret University in Edinburgh zeigte, dass der tägliche Konsum von Granatapfelsaft über zwei Wochen den Testosteronspiegel im Speichel von Männern und Frauen signifikant um durchschnittlich 24% erhöhte. [4] Ein höherer Testosteronspiegel ist direkt mit einer gesteigerten Libido verbunden. Die einfachste Anwendung ist der tägliche Genuss eines Glases (ca. 200 ml) reinen Granatapfelsaftes oder der Verzehr der frischen Kerne. Nebenwirkungen sind nicht bekannt, was den Granatapfel zu einem sicheren und gesunden Hausmittel macht.

5. Dunkle Schokolade

Dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (mindestens 70%) ist nicht nur ein Genuss, sondern kann auch die Lust steigern. Kakao enthält Phenylethylamin (PEA), eine Substanz, die im Gehirn die Freisetzung von Endorphinen und Dopamin stimuliert. Diese Neurotransmitter sind für Glücksgefühle und Wohlbefinden verantwortlich und können eine entspannende, stimmungsaufhellende Wirkung haben, die den Weg für sexuelle Lust ebnet. Zudem ist Kakao reich an Flavanolen, die, ähnlich wie L-Arginin, die Produktion von Stickstoffmonoxid fördern und so die Durchblutung verbessern. [5] Ein kleines Stück dunkle Schokolade pro Tag kann bereits ausreichen. Aufgrund des Kalorien- und Zuckergehalts sollte der Konsum jedoch in Massen erfolgen. Die Evidenz ist im Vergleich zu anderen Hausmitteln eher schwach, aber der psychologische Effekt und der Genussfaktor sind nicht zu unterschätzen.

6. Zinkreiche Lebensmittel

Das Spurenelement Zink ist für die sexuelle Gesundheit, insbesondere bei Männern, von entscheidender Bedeutung. Zink ist ein wichtiger Kofaktor für die Produktion von Testosteron, dem primären männlichen Sexualhormon. Ein Zinkmangel kann direkt zu einem niedrigen Testosteronspiegel und damit zu einer verminderten Libido und Fruchtbarkeit führen. [6] Eine ausreichende Zinkzufuhr ist daher essentiell. Besonders reich an Zink sind Austern, die nicht umsonst als klassisches Aphrodisiakum gelten. Aber auch Rindfleisch, Kürbiskerne, Linsen, Kichererbsen und Cashewnüsse sind hervorragende Zinkquellen. Die empfohlene Tagesdosis für Männer liegt bei etwa 10 mg. Eine ausgewogene Ernährung deckt diesen Bedarf in der Regel ab. Eine übermässige Supplementierung sollte vermieden werden, da sie die Aufnahme anderer wichtiger Mineralstoffe wie Kupfer beeinträchtigen kann.

7. Mönchspfeffer

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist ein traditionelles Heilmittel, das vor allem bei Frauen zur Regulierung des Hormonhaushalts eingesetzt wird. Es wirkt nicht direkt hormonell, sondern beeinflusst die Hypophyse, die wiederum die Produktion verschiedener Hormone steuert. Mönchspfeffer senkt nachweislich den Spiegel des Hormons Prolaktin. Ein erhöhter Prolaktinspiegel kann bei Frauen (und auch bei Männern) zu einem Libidoverlust führen. Durch die Normalisierung des Prolaktinspiegels kann Mönchspfeffer das Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron wiederherstellen, was sich positiv auf die weibliche Libido und das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann. [7] Die Einnahme erfolgt in der Regel in Form von standardisierten Extrakten (Kapseln oder Tropfen) über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. Die Dosierung sollte gemäss den Herstellerangaben erfolgen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Mönchspfeffer nicht eingenommen werden.

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8. Ginkgo Biloba

Ginkgo Biloba ist ein Baum, dessen Blätter seit langem in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden. Ähnlich wie Ginseng und L-Arginin wirkt Ginkgo als Stickstoffmonoxid-Booster und verbessert die Durchblutung im gesamten Körper. Die Terpenoide und Flavonoide in Ginkgo entspannen die Blutgefässe und fördern den Blutfluss zu den Genitalien. Dies kann die sexuelle Erregung und die Orgasmusfähigkeit verbessern. Einige Studien deuten darauf hin, dass Ginkgo besonders wirksam bei der Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen sein kann, die als Nebenwirkung von Antidepressiva (insbesondere SSRIs) auftreten. [8] Die empfohlene Dosis liegt typischerweise zwischen 120 und 240 mg Extrakt pro Tag, aufgeteilt auf zwei bis drei Dosen. Da Ginkgo die Blutgerinnung beeinflussen kann, sollten Personen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen.

9. Wassermelone

Wassermelone ist mehr als nur eine erfrischende Sommerfrucht. Sie enthält eine hohe Konzentration der Aminosäure Citrullin. Im Körper wird Citrullin in L-Arginin umgewandelt, welches wiederum die Produktion von Stickstoffmonoxid anregt. Dieser Mechanismus, der die Blutgefässe entspannt und die Durchblutung fördert, ähnelt der Wirkungsweise von Potenzmitteln wie Sildenafil (Viagra), wenn auch in deutlich schwächerer Form. [9] Besonders reich an Citrullin ist die weisse Schicht der Wassermelonenschale. Für eine spürbare Wirkung müsste man jedoch sehr grosse Mengen verzehren. Dennoch kann der regelmässige Genuss von Wassermelone, insbesondere im Sommer, einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Durchblutung und damit zur sexuellen Gesundheit leisten. Es ist ein einfaches, sicheres und leckeres Hausmittel ohne bekannte Nebenwirkungen.

10. Stressreduktion

Chronischer Stress ist einer der grössten Feinde der Libido. Unter Stress schüttet der Körper vermehrt das Hormon Cortisol aus. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel kann die Produktion von Sexualhormonen wie Testosteron unterdrücken und so das sexuelle Verlangen dämpfen. [10] Daher sind Techniken zur Stressbewältigung ein hochwirksames \”Hausmittel\” zur Steigerung der Libido. Dazu gehören regelmässige körperliche Aktivität, Achtsamkeitsübungen wie Meditation oder Yoga, ausreichend Schlaf und das bewusste Einplanen von Entspannungsphasen im Alltag. Auch die Pflege von Hobbys und sozialen Kontakten kann helfen, Stress abzubauen. Die Wirkung ist wissenschaftlich gut belegt und der Aufwand, obwohl er Disziplin erfordert, zahlt sich nicht nur für das Sexualleben, sondern für die gesamte Lebensqualität aus.

Wann zum Arzt

Obwohl Hausmittel eine grosse Hilfe sein können, ist es wichtig, bei anhaltendem oder plötzlich auftretendem Libidoverlust ärztlichen Rat einzuholen. Dies gilt insbesondere, wenn weitere Symptome wie Schmerzen, Erektionsstörungen, extreme Müdigkeit, depressive Verstimmungen oder unerklärlicher Gewichtsverlust hinzukommen. Ein Arzt kann organische Ursachen wie hormonelle Störungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Nebenwirkungen von Medikamenten abklären. Auch wenn der Libidoverlust zu erheblichem Leidensdruck oder Beziehungsproblemen führt, ist eine professionelle Abklärung durch einen Arzt oder Sexualtherapeuten ratsam.

FAQ

Kann die Ernährung die Libido wirklich beeinflussen?

Ja, die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien ist, unterstützt die allgemeine Gesundheit und damit auch die sexuelle Funktion. Bestimmte Nährstoffe wie Zink, L-Arginin und Flavanole haben nachweislich einen direkten positiven Einfluss auf die Libido und die Durchblutung.

Gibt es einen Unterschied bei Hausmitteln für Männer und Frauen?

Einige Hausmittel wie Maca, Ginseng oder L-Arginin wirken bei beiden Geschlechtern, da sie grundlegende Mechanismen wie die Durchblutung oder den allgemeinen Energiehaushalt beeinflussen. Andere, wie Mönchspfeffer, sind spezifischer auf den weiblichen Hormonhaushalt ausgerichtet. Grundsätzlich profitieren aber beide Geschlechter von einer gesunden Lebensweise und Stressreduktion.

Wie schnell wirken diese Hausmittel?

Die meisten pflanzlichen Hausmittel benötigen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Es handelt sich nicht um \”Wunderpillen\”, die sofort wirken. In der Regel wird eine regelmässige Einnahme über mehrere Wochen bis Monate empfohlen, um eine nachhaltige Verbesserung zu erzielen. Geduld und eine konsequente Anwendung sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Quellen

1Gonzales, G. F., Cordova, A., Vega, K., Chung, A., Villena, A., & Gonez, C. (2002). Effect of Lepidium meyenii (MACA) on sexual desire and its absent relationship with serum testosterone levels in adult healthy men. Andrologia, 34(6), 367–372.
2de Andrade, E., de Mesquita, A. A., de Almeida, J. C., de Oliveira, J. R., & da Silva, G. C. (2007). Study of the efficacy of Korean Red Ginseng in the treatment of erectile dysfunction. Asian Journal of Andrology, 9(2), 241–244.
3Chen, J., Wollman, Y., Chernichovsky, T., Iaina, A., Sofer, M., & Matzkin, H. (1999). Effect of oral administration of high-dose nitric oxide donor L-arginine in men with organic erectile dysfunction: results of a double-blind, randomized, placebo-controlled study. BJU International, 83(3), 269–273.
4Al-Dujaili, E. A., & Smail, N. (2012). Pomegranate juice intake enhances salivary testosterone levels and improves mood and well being in healthy men and women. Endocrine Abstracts, 28, P313.
5Grassi, D., Lippi, C., Necozione, S., Desideri, G., & Ferri, C. (2005). Short-term administration of dark chocolate is followed by a significant increase in insulin sensitivity and a decrease in blood pressure in healthy persons. The American Journal of Clinical Nutrition, 81(3), 611–614.
6Prasad, A. S., Mantzoros, C. S., Beck, F. W., Hess, J. W., & Brewer, G. J. (1996). Zinc status and serum testosterone levels of healthy adults. Nutrition, 12(5), 344–348.
7Wuttke, W., Jarry, H., Christoffel, V., Spengler, B., & Seidlová-Wuttke, D. (2003). Chaste tree (Vitex agnus-castus)–pharmacology and clinical indications. Phytomedicine, 10(4), 348–357.
8Cohen, A. J., & Bartlik, B. (1998). Ginkgo biloba for antidepressant-induced sexual dysfunction. Journal of Sex & Marital Therapy, 24(2), 139–143.
9Cormio, L., De Siati, M., Lorusso, F., Selvaggio, O., Mirabella, L., Sanguedolce, F., & Carrieri, G. (2011). Oral L-citrulline supplementation improves erection hardness in men with mild erectile dysfunction. Urology, 77(1), 119–122.
10Hänsel, A., & Eherer, A. (2017). Stress, burn-out and adrenal fatigue. Wiener medizinische Wochenschrift (1946), 167(1-2), 29–35.
Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Dr. med. Jens Westphal ist als Praktischer Arzt (FMH) Teil des medizinischen Expertenteams von Canna Viva, der führenden Schweizer Plattform für medizinisches Cannabis. In seiner Rolle erstellt er medizinisch geprüfte Inhalte für die Website und begleitet Patientinnen und Patienten digital bei der Therapie mit Medizinalcannabis.

Medizinisch überprüft

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Geprüft: April 28, 2026

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