Veröffentlicht: 18. Mai 2026|Aktualisiert: 18. Mai 2026|Medizinisch geprüft von Dr. med. Jens Westphal
Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (FMH), Schweiz

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Er dient ausschliesslich der allgemeinen medizinischen Information und wurde nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand erstellt.

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Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit. Laut epidemiologischen Daten sind etwa 7,3 % der Weltbevölkerung betroffen, wobei Frauen doppelt so häufig erkranken wie Männer.[7] Was viele Betroffene zunächst nicht erkennen: Angststörungen äussern sich häufig nicht primär durch psychische Symptome wie Sorgen oder Grübeln, sondern durch eine Vielzahl körperlicher Beschwerden. Herzrasen, Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel, Magen-Darm-Probleme oder Muskelverspannungen führen Betroffene oft zuerst zum Hausarzt oder in die Notaufnahme – ohne zu ahnen, dass eine Angststörung dahintersteckt.

Henningsen et al. (2003) zeigten in ihrer Meta-Analyse, dass bis zu 50 % der körperlichen Beschwerden, für die keine organische Ursache gefunden wird (sogenannte medizinisch unerklärte Symptome), mit Angststörungen oder Depressionen zusammenhängen.[3] Dieser Artikel beleuchtet die körperlichen Symptome von Angststörungen aus wissenschaftlicher Perspektive, erklärt die zugrunde liegenden Mechanismen und zeigt evidenzbasierte Wege zur Linderung auf. Für weiterführende Informationen zu natürlichen Ansätzen bei Stress empfehlen wir unseren Artikel über Hausmittel gegen Stress.

Warum Angst körperliche Symptome verursacht

Die körperlichen Symptome von Angststörungen sind keine Einbildung – sie haben eine klare neurobiologische Grundlage. Bei Angst wird die sogenannte Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, kurz HPA-Achse) aktiviert, was zur Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol führt. Diese Hormone bereiten den Körper auf eine „Kampf-oder-Flucht”-Reaktion vor, was eine Kaskade physiologischer Veränderungen auslöst: Das Herz schlägt schneller, die Atemfrequenz steigt, die Muskeln spannen sich an, die Verdauung wird gehemmt und die Schweissproduktion nimmt zu.[4]

Mallorquí-Bagué et al. (2016) beschrieben in ihrer Übersichtsarbeit im Harvard Review of Psychiatry die komplexen Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche bei Angststörungen. Sie zeigten, dass Betroffene eine erhöhte Interozeption (Wahrnehmung körperlicher Signale) aufweisen, was dazu führt, dass normale körperliche Empfindungen als bedrohlich interpretiert werden – ein Teufelskreis, der die Angst verstärkt.[1] Ein leichtes Herzstolpern, das bei gesunden Menschen unbemerkt bleibt, kann bei Angstpatienten eine Panikreaktion auslösen, die wiederum die körperlichen Symptome intensiviert.

Hoehn-Saric und McLeod (2000) ergänzten diese Erkenntnisse durch die Beobachtung, dass die physiologischen Veränderungen bei Angstpatienten nicht nur während akuter Angstzustände auftreten, sondern oft chronisch bestehen bleiben.[9] Das bedeutet, dass der Körper sich in einem dauerhaften Zustand erhöhter Wachsamkeit befindet – selbst in Situationen, die objektiv keine Bedrohung darstellen. Diese chronische Aktivierung des Sympathikus erklärt, warum Angstpatienten häufig unter anhaltender Müdigkeit, Muskelverspannungen und Schlafstörungen leiden.

Die häufigsten körperlichen Symptome im Überblick

Herz-Kreislauf-System

Herzrasen (Tachykardie), Herzstolpern (Palpitationen) und Brustschmerzen gehören zu den häufigsten und beängstigendsten körperlichen Symptomen einer Angststörung. Tully et al. (2014) zeigten in einer systematischen Übersichtsarbeit, dass Angststörungen bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit besonders häufig auftreten und die Symptomüberlappung die Diagnostik erheblich erschwert.[5] Die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin beschleunigen den Herzschlag und erhöhen den Blutdruck, was die typischen kardiovaskulären Beschwerden erklärt. Viele Betroffene berichten auch von einem spürbaren „Pochen” im Hals oder in den Ohren, das durch die erhöhte Herzleistung verursacht wird.

Besonders problematisch ist, dass die Angst vor einem Herzinfarkt die Symptome weiter verstärkt. Betroffene beginnen, ihren Herzschlag ständig zu überwachen, was die Aufmerksamkeit auf das Herz lenkt und die Wahrnehmung von Unregelmässigkeiten verstärkt – auch wenn diese medizinisch harmlos sind.

Atemwege

Atemnot, das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, und Hyperventilation sind klassische Angstsymptome. Die beschleunigte Atmung führt zu einem Abfall des CO₂-Spiegels im Blut (respiratorische Alkalose), was wiederum Schwindel, Kribbeln in den Fingern und Lippen, ein Engegefühl in der Brust und sogar Muskelkrämpfe verursachen kann.[9] Hoehn-Saric und McLeod (2000) beschrieben, dass diese respiratorischen Veränderungen bei Angstpatienten oft chronisch werden und auch ausserhalb akuter Angstepisoden bestehen bleiben. Betroffene entwickeln häufig eine flache Brustatmung, die den Sympathikus dauerhaft aktiviert und die Erholungsfähigkeit des Nervensystems einschränkt.

Magen-Darm-Trakt

Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung und Appetitlosigkeit sind häufige gastrointestinale Begleiter von Angststörungen. Die Verbindung zwischen Gehirn und Darm – die sogenannte Darm-Hirn-Achse – erklärt, warum emotionaler Stress sich so direkt auf die Verdauung auswirkt. Der Darm enthält über 100 Millionen Nervenzellen (das sogenannte „Bauchhirn” oder enterische Nervensystem) und produziert etwa 95 % des körpereigenen Serotonins – eines Neurotransmitters, der sowohl die Stimmung als auch die Darmfunktion reguliert.

Katon et al. (2007) zeigten, dass Patienten mit Angststörungen eine signifikant höhere Belastung durch körperliche Symptome aufweisen als Patienten ohne psychische Erkrankung, wobei gastrointestinale Beschwerden besonders prominent waren.[8] Viele Betroffene entwickeln ein Reizdarmsyndrom (RDS), das durch Angst und Stress ausgelöst oder verschlimmert wird. Für weitere Informationen zu Verdauungsbeschwerden lesen Sie unseren Artikel über Verdauungsprobleme und Psyche.

Muskulatur und Bewegungsapparat

Chronische Muskelverspannungen, insbesondere im Nacken-, Schulter- und Kieferbereich, sind ein Kennzeichen von Angststörungen. Die dauerhafte Anspannung kann zu Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen und Kiefergelenksproblemen (CMD) führen. Viele Betroffene knirschen nachts unbewusst mit den Zähnen (Bruxismus), was zu Kieferschmerzen und Zahnschäden führen kann. Henningsen et al. (2003) bestätigten in ihrer Meta-Analyse, dass muskuloskelettale Beschwerden bei Angstpatienten signifikant häufiger auftreten als in der Allgemeinbevölkerung.[3]

Die Muskelverspannungen sind eine direkte Folge der chronischen Sympathikusaktivierung: Der Körper befindet sich in einem ständigen Zustand der Bereitschaft, was die Muskulatur dauerhaft anspannt. Für Tipps zur Linderung von Kopfschmerzen empfehlen wir unseren Artikel über Hausmittel gegen Kopfschmerzen.

Neurologische Symptome

Schwindel, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Zittern, Taubheitsgefühle und ein Gefühl der Unwirklichkeit (Derealisation oder Depersonalisation) gehören ebenfalls zum Spektrum der körperlichen Angstsymptome. Craske und Stein (2016) beschrieben in ihrer umfassenden Übersichtsarbeit in The Lancet, dass diese neurologischen Symptome häufig zu Fehldiagnosen führen und Betroffene oft eine lange Odyssee durch verschiedene Fachrichtungen durchlaufen, bevor die zugrunde liegende Angststörung erkannt wird.[10]

Der Schwindel bei Angststörungen ist in der Regel kein „echter” Drehschwindel (wie bei einer Innenohrerkrankung), sondern ein diffuses Schwankgefühl oder eine Benommenheit, die durch die Hyperventilation und die veränderte Durchblutung des Gehirns verursacht wird. Dennoch kann er für Betroffene äusserst beunruhigend sein und die Angst vor schweren neurologischen Erkrankungen schüren.

Weitere körperliche Symptome

Neben den oben genannten Hauptsymptomen können Angststörungen eine Vielzahl weiterer körperlicher Beschwerden verursachen:

  • Schweissausbrüche und Hitzewallungen – Durch die Aktivierung des Sympathikus und die erhöhte Adrenalinausschüttung.
  • Mundtrockenheit – Die Speichelproduktion wird bei Stress gehemmt.
  • Häufiger Harndrang – Stress kann die Blasenfunktion beeinflussen.
  • Schlafstörungen – Einschlaf- und Durchschlafprobleme sind bei Angstpatienten sehr häufig. Mehr dazu in unserem Artikel über Stress und Schlaf.
  • Erschöpfung und Müdigkeit – Die chronische Aktivierung des Nervensystems verbraucht enorme Energiereserven.
  • Sexuelle Funktionsstörungen – Libidoverlust und Erektionsprobleme können durch die dauerhafte Stressbelastung auftreten.

Der Teufelskreis der Angst und körperlichen Symptome

Ein zentrales Problem bei Angststörungen ist der sich selbst verstärkende Kreislauf: Körperliche Symptome wie Herzrasen werden als bedrohlich wahrgenommen, was die Angst verstärkt, was wiederum die körperlichen Symptome intensiviert. Henning et al. (2020) beschrieben diesen Mechanismus als bidirektionale Beziehung zwischen Angst und somatischen Erkrankungen – Angst verschlimmert körperliche Symptome, und körperliche Erkrankungen erhöhen das Risiko für Angststörungen.[2]

Besonders bei Panikattacken erreicht dieser Kreislauf seinen Höhepunkt: Betroffene erleben innerhalb von Minuten eine Flut körperlicher Symptome – Herzrasen, Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel, Schweissausbrüche, Übelkeit und ein Gefühl des Kontrollverlusts – die so intensiv sein können, dass sie einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder den Tod befürchten.[4] Die Panikattacke selbst ist medizinisch ungefährlich, aber die Angst vor der nächsten Attacke (Erwartungsangst) kann das Leben der Betroffenen massiv einschränken und zu Vermeidungsverhalten führen. Für Soforthilfe-Strategien lesen Sie unseren Artikel über Panikattacke Selbsthilfe.

Evidenzbasierte Behandlungsansätze

Die gute Nachricht: Angststörungen sind sehr gut behandelbar. Bandelow et al. (2017) fassten in ihrer umfassenden Übersichtsarbeit die wirksamsten Behandlungsansätze zusammen und zeigten, dass sowohl psychotherapeutische als auch medikamentöse Interventionen hohe Erfolgsraten aufweisen.[6]

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Die KVT ist die Therapie der ersten Wahl bei Angststörungen und verfügt über die stärkste Evidenzbasis. Sie hilft Betroffenen, angstauslösende Denkmuster zu erkennen und zu verändern sowie sich schrittweise angstbesetzten Situationen zu stellen (Expositionstherapie). Craske et al. (2017) beschrieben, dass KVT bei 50–60 % der Patienten zu einer klinisch bedeutsamen Verbesserung führt, wobei die Effekte langfristig stabil bleiben.[4][6]

Atemtechniken und Entspannungsverfahren

Langsames, bewusstes Atmen kann die Aktivierung des Sympathikus reduzieren und den Parasympathikus stärken. Besonders die Zwerchfellatmung und der physiologische Seufzer haben sich als wirksam erwiesen, um akute Angstsymptome zu lindern. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson ist eine weitere evidenzbasierte Methode, die gezielt die chronischen Muskelverspannungen bei Angstpatienten adressiert. Mehr dazu in unserem Artikel über Breathwork und Achtsamkeit.

Regelmässige körperliche Aktivität

Studien zeigen, dass moderates Ausdauertraining (30 Minuten, 3–5 Mal pro Woche) die Angstsymptome signifikant reduzieren kann. Bewegung senkt den Cortisolspiegel, erhöht die Endorphinausschüttung und verbessert die Schlafqualität – alles Faktoren, die bei Angststörungen beeinträchtigt sind.[10] Besonders Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren haben sich als wirksam erwiesen.

Medikamentöse Therapie

Bei schweren Angststörungen können selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) eingesetzt werden. Diese Medikamente wirken nicht sofort, sondern entfalten ihre volle Wirkung erst nach 2–4 Wochen. Bandelow et al. (2017) betonten, dass die Kombination von Psychotherapie und Medikation bei schweren Fällen die besten Ergebnisse erzielt.[6]

Für natürliche Ansätze bei stressbedingten Beschwerden lesen Sie auch unsere Artikel über Hausmittel bei Schlafproblemen und Hausmittel gegen Depression.

Wann zum Arzt

Körperliche Symptome sollten immer ärztlich abgeklärt werden, um organische Ursachen auszuschliessen. Suchen Sie besonders dann einen Arzt auf, wenn:

  • Brustschmerzen, Atemnot oder Herzrasen erstmalig oder besonders stark auftreten
  • Die körperlichen Beschwerden Ihren Alltag, Ihre Arbeit oder Ihre Beziehungen erheblich einschränken
  • Sie Panikattacken erleben und bestimmte Situationen oder Orte meiden
  • Schlafstörungen, anhaltende Erschöpfung oder Konzentrationsprobleme hinzukommen
  • Sie sich zunehmend zurückziehen und soziale Kontakte meiden
  • Sie zu Alkohol, Beruhigungsmitteln oder anderen Substanzen greifen, um die Angst zu bewältigen
  • Sie Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder nicht mehr leben zu wollen

FAQ

Können Angststörungen wirklich körperliche Schmerzen verursachen?

Ja, die körperlichen Symptome von Angststörungen sind real und haben eine neurobiologische Grundlage. Die Aktivierung der Stressachse führt zu messbaren physiologischen Veränderungen, die Schmerzen, Verspannungen und andere körperliche Beschwerden verursachen können.[1] Eine Meta-Analyse bestätigte, dass Angstpatienten signifikant mehr körperliche Symptome aufweisen als die Allgemeinbevölkerung.[3]

Wie unterscheide ich Angstsymptome von einer Herzerkrankung?

Eine sichere Unterscheidung ist ohne ärztliche Untersuchung nicht möglich. Generell dauern angstbedingte Brustschmerzen oft länger als Herzschmerzen, werden durch Stress ausgelöst und bessern sich durch Entspannung. Angstbedingte Brustschmerzen sind häufig stechend und können die Position wechseln, während Herzschmerzen eher als Druck oder Enge empfunden werden und in den linken Arm ausstrahlen können. Bei erstmaligen oder ungewöhnlich starken Brustschmerzen sollten Sie jedoch immer einen Arzt aufsuchen, um eine kardiale Ursache auszuschliessen.[5]

Können körperliche Symptome auch ohne psychische Angst auftreten?

Ja, manche Betroffene erleben vorwiegend körperliche Symptome, ohne bewusst Angst zu empfinden. Dies wird als „somatische Angst” bezeichnet und kann die Diagnose erheblich erschweren.[9] Hoehn-Saric und McLeod (2000) beschrieben, dass physiologische Veränderungen bei Angstpatienten auch in Ruhephasen bestehen bleiben können, was erklärt, warum manche Betroffene chronische körperliche Beschwerden haben, ohne einen klaren Zusammenhang mit Angst zu erkennen.

Wie lange dauert es, bis die körperlichen Symptome nachlassen?

Mit einer wirksamen Behandlung (insbesondere KVT) können erste Verbesserungen innerhalb von 4–8 Wochen eintreten. Bandelow et al. (2017) betonten jedoch, dass eine vollständige Remission oft mehrere Monate dauert und eine konsequente Therapie erfordert.[6] Wichtig ist, dass die körperlichen Symptome in der Regel parallel zur psychischen Besserung nachlassen – wenn die Angst abnimmt, reduzieren sich auch die körperlichen Beschwerden.

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Quellen

1Mallorquí-Bagué, N., Bulbena, A., Pailhez, G., Garfinkel, S. N., & Critchley, H. D. (2016). Mind-body interactions in anxiety and somatic symptoms. Harvard Review of Psychiatry, 24(1), 12–25. https://doi.org/10.1097/HRP.0000000000000085
2Henning, M., Subic-Wrana, C., Wiltink, J., & Beutel, M. E. (2020). Anxiety disorders in patients with somatic diseases. Psychosomatic Medicine, 82(4), 287–295. https://doi.org/10.1097/PSY.0000000000000789
3Henningsen, P., Zimmermann, T., & Sattel, H. (2003). Medically unexplained physical symptoms, anxiety, and depression: A meta-analytic review. Psychosomatic Medicine, 65(4), 528–533. https://doi.org/10.1097/01.PSY.0000075977.90337.E7
4Craske, M. G., Stein, M. B., Eley, T. C., Milad, M. R., Holmes, A., Rapee, R. M., & Wittchen, H. U. (2017). Anxiety disorders. Nature Reviews Disease Primers, 3, 17024. https://doi.org/10.1038/nrdp.2017.24
5Tully, P. J., Cosh, S. M., & Baumeister, H. (2014). The anxious heart in whose mind? A systematic review and meta-regression of factors associated with anxiety disorder diagnosis, treatment and morbidity risk in coronary heart disease. Journal of Psychosomatic Research, 77(6), 439–448. https://doi.org/10.1016/j.jpsychores.2014.10.001
6Bandelow, B., Michaelis, S., & Wedekind, D. (2017). Treatment of anxiety disorders. Dialogues in Clinical Neuroscience, 19(2), 93–107. https://doi.org/10.31887/DCNS.2017.19.2/bbandelow
7Stein, D. J., Scott, K. M., de Jonge, P., & Kessler, R. C. (2017). Epidemiology of anxiety disorders: From surveys to nosology and back. Dialogues in Clinical Neuroscience, 19(2), 127–136. https://doi.org/10.31887/DCNS.2017.19.2/dstein
8Katon, W., Lin, E. H. B., & Kroenke, K. (2007). The association of depression and anxiety with medical symptom burden in patients with chronic medical illness. General Hospital Psychiatry, 29(2), 147–155. https://doi.org/10.1016/j.genhosppsych.2006.11.005
9Hoehn-Saric, R., & McLeod, D. R. (2000). Anxiety and arousal: Physiological changes and their perception. Journal of Affective Disorders, 61(3), 217–224. https://doi.org/10.1016/S0165-0327(00)00339-6
10Craske, M. G., & Stein, M. B. (2016). Anxiety. The Lancet, 388(10063), 3048–3059. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(16)30381-6
Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Dr. med. Jens Westphal ist als Praktischer Arzt (FMH) Teil des medizinischen Expertenteams von Canna Viva, der führenden Schweizer Plattform für medizinisches Cannabis. In seiner Rolle erstellt er medizinisch geprüfte Inhalte für die Website und begleitet Patientinnen und Patienten digital bei der Therapie mit Medizinalcannabis.

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Geprüft: May 18, 2026

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