Veröffentlicht: 28. April 2026|Aktualisiert: 10. September 2026|Medizinisch geprüft von Dr. med. Jens Westphal
Von Dr. med. Jens Westphal

Von Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Medizinischer Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschliesslich Bildungszwecken und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen immer an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Inhaltsverzeichnis

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Was Sie wissen müssen

Willkommen bei den Live-Updates zur Cannabisgesetzgebung in der Schweiz - Stand: Donnerstag, 10. September 2026.

Die Vernehmlassung zum Cannabisproduktegesetz (CanPG) endete am 1. Dezember 2025. Laut dem im Mai 2026 veröffentlichten Ergebnisbericht fielen die 162 Stellungnahmen gemischt aus: 15 Kantone lehnen den Entwurf ab oder neigen dazu, ihn abzulehnen, während 10 ihm zustimmen oder dazu neigen, ihm zuzustimmen. Die Gesundheitskommission des Nationalrats beschloss Anfang Mai 2026, den Gesetzentwurf weiterzuverfolgen. Ihre Subkommission überarbeitet derzeit den Entwurf und konzentriert sich dabei insbesondere auf den Jugendschutz, den Vollzug und den Online-Verkauf.

Kernpunkte des Entwurfs: kontrollierter Verkauf über lizenzierte, gemeinnützige Abgabestellen; Eigenanbau von bis zu drei Cannabispflanzen; ein Mindestalter von 18 Jahren; sowie ein vollständiges Werbeverbot. Der Gesetzentwurf setzt die parlamentarische Initiative 20.473 (Siegenthaler) um.

Die Zahl der Pilotprojekte ist auf acht gestiegen. Im Juni 2026 genehmigte das BAG das Projekt «CanLeg» im Kanton St. Gallen, das erste Projekt, bei dem eine Zustellung per Post zum Einsatz kommt. «Züri Can» und die SCRIPT-Studie in Bern, Biel und Luzern laufen bis Oktober 2028. Die Zwischenergebnisse von SCRIPT zeigen keinen Anstieg des Konsums.

Medizinisches Cannabis ist seit dem 1. August 2022 auf Rezept erhältlich, ohne dass eine spezielle Bewilligung des BAG erforderlich ist; Einzelheiten zu den THC-Grenzwerten für medizinisches Cannabis sind im Betäubungsmittelgesetz geregelt. Der Besitz von bis zu 10 Gramm für den Eigenbedarf stellt keine Straftat dar. Der Konsum selbst wird bei Erwachsenen mit einer Ordnungsbusse von CHF 100 geahndet.

Live Feed · Cannabis-Gesetzgebung

Chronologisch · zuletzt aktualisiert 10. September 2026

SCRIPT-Studie in Bern, Biel und Luzern: In Apotheken verkauftes Cannabis führt nicht zu einem Anstieg des Konsums - Tendenz zu risikoärmeren Konsumformen

Die Universitäten Bern und Luzern haben am 7. September 2026 in Bern die Zwischenergebnisse der SCRIPT-Studie vorgestellt. Seit 2024 kaufen 1’177 Teilnehmer im Rahmen des regulierten Verkaufs in neun Apotheken in Bern, Biel und Luzern Cannabis.

1’177 Teilnehmer in Bern, Biel und Luzern
9 Apotheken mit reguliertem Verkauf
71 % geben Ratschläge für einen sichereren Konsum

Der legale Zugang hat nicht zu einem Anstieg der Konsumhäufigkeit geführt; diese tendiert sogar leicht abwärts. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Teilnehmer das Rauchen zugunsten risikoärmerer Konsumformen wie Verdampfen oder oraler Einnahme aufgeben. Die Preise liegen leicht über denen auf dem Schwarzmarkt. Die 18- bis 25-Jährigen reagieren besonders sensibel darauf, was die Forscher als Beitrag zum Jugendschutz betrachten. Nach Angaben der teilnehmenden Städte wurden bislang keine Vorfälle wie die Weitergabe an Dritte oder der Konsum in der Öffentlichkeit gemeldet.

Die Studie wurde bis Oktober 2028 verlängert. Die Ergebnisse sollen bei den Beratungen zum Gesetz über Cannabisprodukte berücksichtigt werden.

BAG genehmigt achtes Pilotprojekt: «CanLeg» im Kanton St. Gallen testet erstmals den Versand von Cannabis per Post

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat «CanLeg», das achte Cannabis-Pilotprojekt der Schweiz, genehmigt. Die randomisierte Studie wird fünf Jahre dauern und voraussichtlich bis zu 5’000 Erwachsene einbeziehen. 43 der 75 Gemeinden des Kantons St. Gallen nehmen daran teil.

5’000 Geplante Teilnehmerzahl
5 Jahre Dauer
43 Beteiligte Gemeinden im Kanton St. Gallen

Neu ist die Art der Abgabe: Zum ersten Mal können einige Teilnehmende Cannabis per Post nach Hause bestellen. Dabei handelt es sich nicht um einen anonymen Online-Kauf: Die Lieferung erfolgt erst nach einer Video-Identifikation ausschliesslich an die berechtigte Person. Zudem gibt es Verkaufsstellen in Sargans, Buchs, Rorschach, Wil und Rapperswil-Jona. Rund ein Drittel der Teilnehmer bildet eine Kontrollgruppe ohne legalen Zugang zu Cannabis. Die obligatorische Präventionsberatung kann online absolviert werden.

Die Studie wird vom KOF an der ETH Zürich und der Universität Zürich wissenschaftlich begleitet. Durchgeführt wird sie vom Verein «Swiss Cannabis Research», der die Studie bereits im Kanton Zürich durchführt. Der Verkauf soll im Herbst 2026 beginnen.

Gesundheitskommission hält am Cannabisproduktegesetz fest - Subkommission überarbeitet den Entwurf

An ihrer Sitzung vom 6. bis 8. Mai 2026 beschloss die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK-N), die Arbeit am Gesetzesentwurf zur parlamentarischen Initiative 20.473 (Siegenthaler) fortzusetzen. Der Beschluss fiel mit 16 zu 8 Stimmen bei einer Enthaltung. Ein Antrag auf Aussetzung der Arbeiten an dem Gesetzentwurf wurde mit 17 zu 8 Stimmen abgelehnt.

Da die Vernehmlassung gemischte Rückmeldungen ergab, soll die Subkommission den Entwurf überarbeiten. Im Mittelpunkt stehen:

  • ein stärkerer Schutz für junge Menschen mit spezifischen Massnahmen für Minderjährige
  • einfachere Vollzugsbestimmungen für die Kantone
  • die umstrittene Frage des Online-Verkaufs

Die IG Hanf Schweiz begrüsst den Beschluss, fordert jedoch einen klaren Zeitplan und eine Nachfolgelösung für die laufenden Pilotprojekte.

Zum Hintergrund: Bei einer parlamentarischen Initiative entwirft die Kommission den Gesetzesentwurf selbst. Der Bundesrat nimmt dazu erst im Nachhinein Stellung; in diesem Verfahren gibt es keine separate Botschaft des Bundesrats. Laut Hanf Magazin ist realistisch gesehen nicht damit zu rechnen, dass die Gesamtkommission den Gesetzesentwurf vor Herbst 2026 oder Anfang 2027 erneut berät. Darauf folgen die Stellungnahme des Bundesrats, die Beratungen in beiden Räten und gegebenenfalls eine Volksabstimmung.

Vernehmlassungsbericht veröffentlicht - 162 Stellungnahmen, Mehrheit der Kantone lehnt den Entwurf ab

Der offizielle Bericht zur Vernehmlassung über das Cannabisproduktegesetz liegt nun vor. Insgesamt gingen 162 Stellungnahmen ein: 76 von 128 eingeladenen Stellen und 86 weitere, darunter 22 Privatpersonen.

162 Stellungnahmen
15 von 26 Kantone lehnen den Entwurf ab oder neigen dazu, ihn abzulehnen
4 : 4 Bundesparteien dafür / dagegen

Die Meinungen sind geteilt:

  • Kantone: 10 Kantone und die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) stimmen zu oder neigen dazu, zuzustimmen. 15 Kantone lehnen den Entwurf ab oder neigen dazu, ihn abzulehnen, während ein Kanton neutral ist.
  • Parteien: Die GLP, die Grünen, die SP und die FDP unterstützen den Entwurf. Die SVP, die Mitte, die EDU und die EVP lehnen ihn ab.
  • Organisationen: Die Mehrheit der Organisationen, die in den Bereichen Suchtbetreuung, Prävention und im Cannabis-Sektor tätig sind, befürwortet den Vorschlag.

Der regulierte Zugang für Erwachsene und die gemeinnützige, gesundheitsorientierte Regulierung wurden positiv aufgenommen. An mehreren Punkten gibt es Kritik:

  • 18 Kantone halten die Umsetzung für zu komplex und zu teuer.
  • 16 Kantone und die SODK lehnen den Online-Verkauf ab.
  • Einige Kantone, wie Bern, Freiburg und Zug, möchten zunächst die Auswertung der Pilotprojekte abwarten.

Botschaft des Bundesrats zum CanPG weiterhin für Sommer 2026 erwartet - Überarbeitung des Entwurfs läuft

Die Auswertung der 162 eingegangenen Stellungnahmen zur Vernehmlassung des Cannabis-Produkte-Gesetzes (CanPG) ist nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) abgeschlossen. Die Ergebnisse zeigen eine breite Zustimmung zur Regulierung, jedoch auch substanzielle Kritik an einzelnen Bestimmungen. Die Überarbeitung des Entwurfs und die Erstellung der Botschaft an das Parlament sind im Gang.

Gemäss Branchenberichten wird die Botschaft des Bundesrats für Sommer 2026 erwartet. Anschliessend folgen die parlamentarischen Beratungen in Nationalrat und Ständerat. Erste legale Verkäufe ausserhalb der Pilotprojekte werden - vorbehältlich der parlamentarischen Beratung und einer möglichen Volksabstimmung - frühestens Ende 2026 oder im Lauf von 2027 erwartet.

Zürcher Gemeinderat verlängert «Züri Can» bis Oktober 2028 - 101 zu 13 Stimmen

Der Zürcher Gemeinderat hat mit 101 zu 13 Stimmen die Verlängerung des Pilotprojekts «Züri Can - Cannabis mit Verantwortung» bis Oktober 2028 beschlossen. Damit wird das Projekt zwei Jahre über das ursprüngliche Ende hinaus fortgeführt. Bewilligt wurden zusätzliche Mittel von rund CHF 800’000 für die Weiterführung.

2’300+ Teilnehmende seit Studienstart 2023
~750 kg Cannabis legal abgegeben
CHF 7,5 Mio. geschätzt dem Schwarzmarkt entzogen

Die Ergebnisse deuten auf eine erfolgreiche Verdrängung des illegalen Markts hin. Die Teilnehmenden beziehen laborgeprüftes Cannabis über drei Kanäle: Apotheken, nicht-gewinnorientierte Cannabis Social Clubs sowie das städtische Drogeninformationszentrum (DIZ). Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Universität Zürich (PubMed).

Basel-Stadt zieht positive Bilanz nach drei Jahren «Weed Care» - deutlicher Rückgang des Tabakkonsums bei Teilnehmenden

Drei Jahre nach dem Start des Pilotprojekts «Weed Care» in Basel-Stadt fällt die Zwischenbilanz positiv aus. Gemäss SWI swissinfo.ch ist die Inhalation von Rauch aus tabakhaltigen Joints bei den Studienteilnehmenden signifikant zurückgegangen - ein zentrales Ziel des Projekts.

Das Projekt wurde bereits im Juli 2025 um 18 Monate bis Januar 2027 verlängert. Die Abgabe erfolgt über neun Apotheken unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Basel.

Vernehmlassungsergebnisse zum CanPG - breite Zustimmung, aber Kritik an einzelnen Bestimmungen

Die Auswertung der Vernehmlassung zeigt ein differenziertes Bild. Gemäss Krautinvest stösst der Entwurf auf breite grundsätzliche Zustimmung zur Regulierung, gleichzeitig werden einzelne Bestimmungen kritisiert. Als nächster Schritt sind die Überarbeitung, Überweisung und der Bericht des Bundesrates an das Parlament für Sommer 2026 vorgesehen.

BAG veröffentlicht zweiten Analysebericht zu den Cannabis-Pilotversuchen - 10’400 Teilnehmende

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat den zweiten Analysebericht zu den Cannabis-Pilotversuchen veröffentlicht. Gemäss dem Bericht (Teil 2, Mitte 2024 bis Mitte 2025) nehmen per Juni 2025 rund 10’400 Erwachsene an den sieben laufenden Pilotversuchen teil - ein Anstieg von rund 7’000 im Vorjahr.

Zentrale Erkenntnisse: keine öffentlichen Ordnungsprobleme, kein nachweisbarer Abfluss in den illegalen Markt, und eine leichte Verschiebung zu risikoärmeren Konsumformen wie Vaporisation. Die Daten fliessen direkt in die parlamentarische Beratung des CanPG ein.

Geteilte Reaktionen zum CanPG - SP spricht von «Vorreiterrolle», SVP lehnt das Gesetz ab

Nach Ablauf der Vernehmlassungsfrist liegen die ersten konsolidierten Stellungnahmen der Parteien und Verbände vor. Die Sozialdemokratische Partei (SP) begrüsst das Gesetz und sieht darin im europäischen Vergleich eine «Vorreiterrolle».

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) stellt sich klar gegen die Vorlage. Das Gesetz widerspreche einer verantwortungsvollen Drogenpolitik und belaste das Gesundheitswesen zusätzlich.

Die Grünliberale Partei (GLP) unterstützt einen klaren rechtlichen Rahmen mit Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Die Grünen befürworten die Vorlage ebenfalls.

Das Cannabis-Produkte-Gesetz verleiht der Schweiz im europäischen Vergleich eine Vorreiterrolle. Sozialdemokratische Partei (SP), Stellungnahme zur Vernehmlassung

Vernehmlassungsfrist zum Cannabis-Produkte-Gesetz abgelaufen - 162 Stellungnahmen

Die dreimonatige Vernehmlassung zum Vorentwurf des Cannabis-Produkte-Gesetzes ist heute zu Ende gegangen. Eingebracht haben sich Kantone, Parteien, Wirtschaftsverbände, Suchtfachstellen, medizinische Organisationen sowie zahlreiche Privatpersonen. Auch die Patientenorganisation MEDCAN hat eine Stellungnahme eingereicht.

Vernehmlassung zum Cannabis-Produkte-Gesetz eröffnet - dreimonatige Konsultation startet

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) hat heute den Vorentwurf des Cannabis-Produkte-Gesetzes (CanPG) in die Vernehmlassung geschickt. Interessierte Kreise können bis zum 1. Dezember 2025 Stellung nehmen.

Der über 200-seitige Vorentwurf sieht einen grundlegenden Wandel der Cannabispolitik vor. Zentrale Elemente:

  • Verkauf ausschliesslich über lizenzierte, nicht-gewinnorientierte Abgabestellen
  • Eigenanbau von bis zu drei weiblichen Pflanzen pro erwachsener Person
  • Mindestalter 18 Jahre, strikte Ausweiskontrolle
  • Vollständiges Werbe- und Sponsoringverbot
  • Nationales «Seed-to-Sale»-Tracking-System
  • Obligatorische Kurzberatung am Verkaufsort, geschultes Personal
  • THC-basierte Abgabe; differenzierte Besteuerung nach Konsumform
Ein streng regulierter Zugang zu Cannabis mit kontrolliertem Markt erleichtert es, die öffentliche Gesundheit zu schützen, den Jugendschutz zu stärken und die Sicherheit zu erhöhen. Co-Bericht der SGK-N zum Vorentwurf des CanPG

Nationalratskommission verabschiedet Vorentwurf - 14 Ja-Stimmen zu 9 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) hat den Vorentwurf zur Reform des Cannabisrechts mit 14 zu 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen verabschiedet. Damit beginnt der parlamentarische Prozess hin zu einer kontrollierten Legalisierung des Erwachsenenkonsums.

Der Vorentwurf erlaubt erwachsenen Personen den Anbau, Erwerb, Besitz und Konsum von Cannabis unter Auflagen. Cannabis bleibt im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) formell als gesundheitsschädigendes Suchtmittel klassifiziert - ebenso wurde HHC als kürzlich verbotene Substanz dem BetmG unterstellt.

Status quo - Medizinisches Cannabis seit August 2022 ohne BAG-Ausnahmebewilligung verschreibbar

Mit der Revision des Betäubungsmittelgesetzes per 1. August 2022 wurde die bürokratische Hürde der Ausnahmebewilligung des BAG für Cannabis-Verschreibungen abgeschafft. Qualifizierte Ärztinnen und Ärzte können seither medizinisches Cannabis direkt verschreiben - die Therapie unterliegt weiterhin der Aufsicht von Swissmedic und strengen Qualitätsanforderungen. Weitere Informationen zur Herstellung von medizinischem Cannabis in der Schweiz finden Sie in unserem Leitfaden.

Häufige Indikationen sind chronische Schmerzen, Spastik bei Multipler Sklerose, therapieresistente Epilepsie sowie palliativmedizinische Begleitung. Die Kostenübernahme durch die obligatorische Grundversicherung ist nach wie vor auf Einzelfallprüfungen beschränkt.

Sieben Pilotprojekte als Datenbasis - «Weed Care» Basel, «Züri Can» und «Cannabis Research Zurich» im Vergleich

In der Schweiz laufen aktuell sieben vom BAG bewilligte wissenschaftliche Pilotprojekte zur kontrollierten Cannabisabgabe. Sie bilden die empirische Grundlage für die nationale Gesetzgebung:

  • Basel - «Weed Care»: Start 31. Januar 2023 mit 374 Teilnehmenden; Abgabe über neun Apotheken; Begleitung durch die Universität Basel.
  • Zürich - «Züri Can»: Start 2023; über 2’300 Teilnehmende; Abgabe über Apotheken, Social Clubs und Drogeninformationszentrum. Wissenschaftliche Publikation (PubMed).
  • Zürich - «Cannabis Research Zürich»: Start Mai 2023, geplant bis Dezember 2028; bis zu 7’500 Teilnehmende - die grösste Schweizer Studie.
  • Bern, Lausanne, Genf: Weitere kantonale Studien mit unterschiedlichen Abgabemodellen.

Gemäss dem ersten BAG-Analysebericht (PDF) hatten sich bis Juni 2024 rund 7’000 Erwachsene registriert. Erste Erkenntnisse: keine öffentlichen Ordnungsprobleme, kein Abfluss in den illegalen Markt, leichte Verschiebung zu risikoärmeren Konsumformen.

Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Dr. med. Jens Westphal ist als Praktischer Arzt (FMH) Teil des medizinischen Expertenteams von Canna Viva, der führenden Schweizer Plattform für medizinisches Cannabis. In seiner Rolle erstellt er medizinisch geprüfte Inhalte für die Website und begleitet Patientinnen und Patienten digital bei der Therapie mit Medizinalcannabis.

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Dr. med. Jens Westphal

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Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Geprüft: September 10, 2026

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