Veröffentlicht: 28. Mai 2026|Aktualisiert: 28. Mai 2026|Medizinisch geprüft von Dr. med. Jens Westphal
Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (FMH), Schweiz

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Er dient ausschliesslich der allgemeinen medizinischen Information und wurde nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand erstellt.

Inhaltsverzeichnis

Cannaviva Logo

Persönliche Beratung gewünscht?

Unsere Fachärztinnen nehmen sich Zeit für Ihre individuellen Fragen und Anliegen.

Kostenlose Erstbewertung
Rückmeldung innert 24h
Krankenkassen-Abrechnung
Jetzt kostenlos anfragen
★★★★★ 4,6/5

Persönliche Beratung gewünscht?

Unsere Fachärztinnen beraten Sie individuell und unverbindlich.

Jetzt kostenlos anfragen

Kortison (Kortikosteroide) gehört in der HNO-Heilkunde zu den am häufigsten verordneten Wirkstoffen bei akutem Tinnitus, insbesondere wenn das Ohrgeräusch zusammen mit einem plötzlichen Hörverlust (Hörsturz) auftritt. Die Rationale stützt sich auf die entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkung der Steroide.[1]

Dieser Artikel ordnet die aktuelle Evidenzlage ein, vergleicht die systemische mit der intratympanalen Anwendung, beschreibt das entscheidende Zeitfenster von 24 bis 72 Stunden und erläutert, wann Patientinnen und Patienten in der Schweiz unverzüglich einen HNO-Notfall aufsuchen sollten.

Auf einen Blick

  • Der Hörsturz ist ein HNO-Notfall. Eine Vorstellung beim Facharzt sollte innerhalb von 24 bis 72 Stunden erfolgen.
  • Leitlinien empfehlen Kortikosteroide als Standardtherapie, die Cochrane-Evidenz ist allerdings begrenzt.
  • Systemische und intratympanale Gabe zeigen in Studien vergleichbare Wirksamkeit, die intratympanale Form hat weniger systemische Nebenwirkungen.
  • Bei chronischem Tinnitus ohne akuten Hörverlust gibt es keine Evidenz für eine Kortisontherapie.
  • 50 bis 65 Prozent der Hörsturz-Fälle erholen sich spontan innerhalb von zwei Wochen, was die Bewertung der Therapieeffekte erschwert.

Kortison bei akutem Tinnitus und Hörsturz

Die mit Abstand häufigste Indikation für eine Kortisontherapie bei Tinnitus ist der idiopathische plötzliche sensorineurale Hörverlust, kurz Hörsturz. In 80 bis 90 Prozent der Fälle geht ein solcher Hörsturz mit Tinnitus einher. Klinische Leitlinien empfehlen eine frühzeitige Kortikosteroid-Therapie als Standardbehandlung.[2]

Die zugrunde liegende Hypothese: Entzündliche oder immunologische Prozesse im Innenohr könnten den Hörverlust und das begleitende Ohrgeräusch verursachen. Steroide sollen diese Prozesse unterdrücken und die Erholung der Haarzellen ermöglichen.

Wie wird ein Hörsturz definiert?

Die diagnostische Definition orientiert sich an klar messbaren audiometrischen Kriterien:

Kriterium Definition
Hörverlust Mindestens 30 dB Hörverlust in drei aufeinanderfolgenden Frequenzen.
Zeitlicher Verlauf Auftreten innerhalb von 72 Stunden.
Lateralisierung In der Regel einseitig (selten beidseitig).
Ursache Idiopathisch, also ohne identifizierbare auslösende Ursache nach Routinediagnostik.

Was sagt die Evidenz?

Die Evidenzlage ist weniger eindeutig, als der breite klinische Einsatz vermuten lässt. Eine Cochrane-Übersichtsarbeit fand nur begrenzte Evidenz für die Wirksamkeit systemischer Kortikosteroide bei plötzlichem Hörverlust; die Studienqualität war insgesamt niedrig.[3] Dennoch empfehlen die meisten Leitlinien eine Behandlung innerhalb der ersten 72 Stunden, weil ein frühzeitiger Therapiebeginn konsistent mit besseren Ergebnissen assoziiert ist.[2]

Systemische vs. intratympanale Gabe

Kortison kann beim Hörsturz auf zwei prinzipiell unterschiedlichen Wegen verabreicht werden. Beide Optionen haben in randomisierten Studien vergleichbare Wirksamkeit gezeigt.[4] Die Wahl hängt von Kontraindikationen, Begleiterkrankungen und dem Ansprechen auf eine vorangegangene Therapie ab.

Merkmal Systemisch (oral/i.v.) Intratympanal
Wirkstoff (Beispiele) Prednisolon, Methylprednisolon. Dexamethason oder Methylprednisolon.
Übliche Dauer 10 bis 14 Tage mit Ausschleichen. Mehrere Injektionen über 1 bis 3 Wochen.
Systemische Nebenwirkungen Relevant: Blutzucker, Schlaf, Stimmung, Magen. Minimal, lokale Wirkstoffaufnahme.
Lokale Risiken Keine ohrspezifischen Risiken. Vorübergehende Schmerzen, Schwindel, selten persistierende Trommelfellperforation.
Typische Rolle Erstlinientherapie ohne Kontraindikationen. Primärtherapie bei Kontraindikationen, Salvage- oder Kombinationstherapie.[10]

Systemische Gabe

Die orale oder intravenöse Verabreichung ist in vielen Praxen die Erstlinienoption. Eine randomisierte Studie bestätigte, dass orale und intratympanale Steroide bei Hörsturz vergleichbare Ergebnisse erzielen.[4] Die konkrete Dosierung legt die behandelnde HNO-Ärztin individuell fest. Systemische Nebenwirkungen wie Blutzuckererhöhung, Schlafstörungen und Magenbeschwerden begrenzen die Anwendungsdauer.

Intratympanale Injektion

Bei dieser Technik injiziert die HNO-Fachperson Dexamethason oder Methylprednisolon direkt durch das Trommelfell in das Mittelohr, von wo der Wirkstoff über die runde Fenstermembran ins Innenohr diffundiert. Der Vorteil liegt in einer höheren lokalen Konzentration bei minimalen systemischen Nebenwirkungen.[6] Eingesetzt wird die Methode als Primärtherapie bei Kontraindikationen für systemische Steroide, als Salvage-Therapie nach Versagen der systemischen Behandlung oder als Kombinationstherapie.[10]

Eine Meta-Analyse zur Salvage-Therapie zeigt, dass intratympanale Steroide auch bei Patienten, die auf die systemische Therapie nicht angesprochen haben, noch eine Hörverbesserung erzielen können. Die Ansprechraten variieren je nach Studie zwischen 35 und 65 Prozent.[8]

Kontraindikationen und Vorsichtsmassnahmen

Nicht jede Person ist gleich gut für eine systemische Kortisontherapie geeignet. Die behandelnde HNO-Ärztin prüft vor Therapiebeginn relevante Begleiterkrankungen.

Konstellation Konsequenz
Schlecht eingestellter Diabetes mellitus Engmaschige Blutzuckerkontrolle, gegebenenfalls bevorzugt intratympanale Gabe.
Aktives Magen-Darm-Ulkus Magenschutz, vorsichtige Indikationsstellung.
Schwere Infektionen Risiko-Nutzen-Abwägung, ärztliche Entscheidung.
Psychiatrische Vorerkrankungen Stimmungsschwankungen unter Steroiden möglich, engmaschige Beobachtung.
Trommelfellperforation Erschwert intratympanale Injektion, oft systemische Gabe bevorzugt.

Kortison bei chronischem Tinnitus

Für chronischen Tinnitus (länger als 3 bis 6 Monate) ohne akuten Hörverlust gibt es keine Evidenz für die Wirksamkeit von Kortikosteroiden. Europäische Tinnitus-Leitlinien empfehlen ausdrücklich keine Kortisontherapie bei chronischem Tinnitus.[9]

Der Grund liegt in der Pathophysiologie: Beim chronischen Tinnitus sind die zugrunde liegenden Mechanismen primär zentralnervös, also veränderte neuronale Aktivität im auditorischen Kortex und im limbischen System, und nicht entzündlich.[5]

Wiederholte oder langfristige Kortisonbehandlungen bei chronischem Tinnitus sind daher nicht gerechtfertigt und setzen Patientinnen und Patienten unnötigen Nebenwirkungen aus. Für chronischen Tinnitus sind andere Ansätze evidenzbasiert: insbesondere kognitive Verhaltenstherapie (KVT), Klangtherapie, Tinnitus-Retraining und Hörgeräteversorgung.

Zeitfenster und Prognose

Das Zeitfenster für eine Kortisontherapie ist entscheidend für den Therapieerfolg. Die besten Ergebnisse werden bei Therapiebeginn innerhalb von 72 Stunden nach Symptombeginn erzielt.[2] Nach 2 bis 4 Wochen sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Besserung deutlich.

Prognostisch günstige Faktoren

  • Junges Alter zum Zeitpunkt des Ereignisses.
  • Geringer initialer Hörverlust in der Tonaudiometrie.
  • Tiefton-Hörverlust (bessere Prognose als Hochton- oder pantonaler Verlust).
  • Frühzeitiger Therapiebeginn (idealerweise innerhalb von 24 bis 72 Stunden).
  • Fehlen von Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus oder kardiovaskulären Risikofaktoren.[1]

Eine wichtige Einordnung: Etwa 50 bis 65 Prozent der Patientinnen und Patienten mit Hörsturz zeigen eine spontane Erholung innerhalb von zwei Wochen, auch ohne jede Behandlung.[3] Diese hohe Spontanheilungsrate erschwert die Beurteilung der tatsächlichen Kortisonwirksamkeit in Studien ohne Placebo-Kontrolle erheblich.

Nebenwirkungen und Risiken

Eine kurzfristige systemische Kortisontherapie über 10 bis 14 Tage ist in der Regel gut verträglich, insbesondere wenn das Vorgehen ausgeschlichen wird. Trotzdem sollten typische Effekte bekannt sein, damit Betroffene Veränderungen frühzeitig melden können.

Systemische Nebenwirkungen

  • Schlafstörungen und innere Unruhe.
  • Blutzuckererhöhung, besonders relevant bei Diabetes mellitus.
  • Magenbeschwerden (begleitender Magenschutz häufig empfohlen).
  • Stimmungsschwankungen, in seltenen Fällen depressive oder hypomane Episoden.
  • Erhöhter Blutdruck und Gewichtszunahme bei längerer Anwendung.[4]

Lokale Risiken intratympanaler Injektionen

Intratympanale Injektionen haben deutlich weniger systemische Nebenwirkungen, können aber lokale Komplikationen verursachen: vorübergehende Schmerzen am Trommelfell, kurzzeitiger Schwindel und selten eine persistierende Trommelfellperforation.[7] Die Injektionen werden in der HNO-Praxis unter lokaler Betäubung durchgeführt.

Versorgung in der Schweiz

In der Schweiz erfolgt die Versorgung eines Hörsturzes über die HNO-Praxis (FMH-HNO) oder in dringenden Fällen über die HNO-Notfallambulanz eines Spitals. Hausärztinnen und Hausärzte übernehmen häufig die erste Triage und überweisen rasch weiter. Die Kosten für Diagnostik und Therapie des Hörsturzes (inklusive Tonaudiometrie, Tympanometrie und in begründeten Fällen MRT zum Ausschluss eines Vestibularisschwannoms) werden im Rahmen der obligatorischen Grundversicherung übernommen, abzüglich Franchise und Selbstbehalt.

Die intratympanale Injektion ist eine in der Schweiz etablierte Methode und wird typischerweise ebenfalls über die Grundversicherung abgerechnet, wenn die Indikation leitliniengerecht gestellt ist. Patientinnen und Patienten klären die individuelle Kostendeckung im Zweifel vorab mit ihrer Krankenkasse.

Praktische Schritte bei plötzlichem Hörverlust

  • Innerhalb von 24 Stunden eine HNO-Praxis oder den HNO-Notfall eines Spitals kontaktieren. Das kritische Therapiefenster schliesst sich nach 72 Stunden.
  • Begleitsymptome notieren: Schwindel, Übelkeit, Druckgefühl, Auslöser, einseitig oder beidseitig.
  • Bestehende Medikamente, Allergien und chronische Erkrankungen (z. B. Diabetes) für die Konsultation bereithalten.
  • Auf Selbstmedikation mit hochdosiertem Kortison ohne ärztliche Verordnung verzichten.
  • Wenn die Erstlinientherapie nicht wirkt: rechtzeitig mit der HNO-Ärztin über eine Salvage-Therapie (z. B. intratympanale Injektion) sprechen.

Wann zum Arzt

Bei plötzlichem Hörverlust mit oder ohne Tinnitus zählt jede Stunde. Folgende Konstellationen erfordern eine umgehende ärztliche Abklärung:

  • Plötzlicher einseitiger Hörverlust, der innerhalb von Stunden auftritt: medizinischer Notfall, HNO-Konsultation innerhalb von 24 bis 72 Stunden.[2]
  • Pulsierender Tinnitus, der synchron mit dem Herzschlag wahrgenommen wird (Hinweis auf vaskuläre Ursachen).
  • Tinnitus mit Schwindel, Drehgefühl oder Übelkeit (möglicher Hinweis auf einen Morbus Menière oder einen zentralen Prozess).
  • Tinnitus nach Schädel-Hirn-Trauma oder akustischem Knalltrauma.
  • Einseitige Beschwerden, die länger als wenige Tage bestehen: Ausschluss eines Vestibularisschwannoms.
  • Erhebliche psychische Belastung, Schlafstörungen oder Suizidgedanken durch das Ohrgeräusch.

Der erste Anlaufpunkt in der Schweiz ist die HNO-Praxis oder der HNO-Notfall am nächstgelegenen Spital. Bei nicht erreichbarer Praxis ausserhalb der Sprechzeiten ist die telefonische Hotline der Spitäler oder die Notfallnummer 144 ein sinnvoller Weg, um eine zeitnahe Triage zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hilft Kortison bei jedem Tinnitus?

Nein. Kortison ist primär bei akutem Tinnitus mit Hörsturz indiziert. Bei chronischem Tinnitus ohne akuten Hörverlust gibt es keine Evidenz für die Wirksamkeit, weshalb die europäischen Leitlinien diese Anwendung nicht empfehlen.[9]

Wie schnell muss Kortison gegeben werden?

Idealerweise innerhalb von 72 Stunden nach Symptombeginn. Je früher die Therapie beginnt, desto besser die Prognose. Nach 2 bis 4 Wochen ist der zusätzliche Nutzen fraglich.[2]

Wie schnell muss ich zum Arzt bei plötzlichem Hörverlust?

Ein plötzlicher Hörverlust ist ein HNO-Notfall. Idealerweise sollte die Konsultation innerhalb von 24 Stunden erfolgen, spätestens jedoch innerhalb von 72 Stunden. Ausserhalb der Sprechzeiten ist der HNO-Notfall eines Spitals oder die Notrufnummer 144 die richtige Anlaufstelle.[2]

Ist die Spritze ins Ohr besser als Tabletten?

Studien zeigen vergleichbare Wirksamkeit beider Verfahren. Intratympanale Injektionen haben weniger systemische Nebenwirkungen und werden häufig als Salvage-Therapie eingesetzt, wenn orale Steroide nicht gewirkt haben oder Kontraindikationen vorliegen.[4]

Erstattet die Krankenkasse intratympanale Kortison-Injektionen?

Bei leitliniengerechter Indikation für den idiopathischen Hörsturz wird die intratympanale Kortison-Therapie in der Schweiz üblicherweise von der obligatorischen Grundversicherung übernommen, abzüglich Franchise und Selbstbehalt. Im Einzelfall lohnt sich vor Therapiebeginn eine kurze Rückfrage bei der Krankenkasse.

Was passiert, wenn Kortison nicht hilft?

Bei Versagen der systemischen Therapie kann eine intratympanale Salvage-Therapie versucht werden, mit Ansprechraten von 35 bis 65 Prozent je nach Studie. Für einen verbleibenden chronischen Tinnitus stehen evidenzbasierte Langzeitstrategien wie KVT, Klangtherapie und Hörgeräteversorgung zur Verfügung.[8]

Verwandte Themen: Tinnitus heilen · Tinnitus Ursachen · Nervenschmerzen Medikamente

Möchten Sie mehr erfahren?

Unsere Fachärztinnen nehmen sich Zeit für Ihre individuellen Fragen und Anliegen. Die Erstbewertung ist kostenlos.

Kostenlose Erstbewertung anfordern

Krankenkassen-Abrechnung möglich · Rückmeldung innert 24h

10 Medizinisch Geprüfte Quellen

Quellen

  1. 1 Stachler, R. J., et al. (2012). Clinical practice guideline: Sudden hearing loss. Otolaryngology–Head and Neck Surgery, 146(3 Suppl), S1–S35.
  2. 2 Chandrasekhar, S. S., et al. (2019). Clinical practice guideline: Sudden hearing loss (update). Otolaryngology–Head and Neck Surgery, 161(1 Suppl), S1–S45.
  3. 3 Wei, B. P., et al. (2013). Steroids for idiopathic sudden sensorineural hearing loss. Cochrane Database of Systematic Reviews, 7, CD003103.
  4. 4 Rauch, S. D., et al. (2011). Oral vs intratympanic corticosteroid therapy for idiopathic sudden sensorineural hearing loss: A randomized trial. JAMA, 305(20), 2071–2079.
  5. 5 Langguth, B., et al. (2013). Tinnitus: Causes and clinical management. The Lancet Neurology, 12(9), 920–930.
  6. 6 Spear, S. A., & Schwartz, S. R. (2011). Intratympanic steroids for sudden sensorineural hearing loss: A systematic review. Otolaryngology–Head and Neck Surgery, 145(4), 534–543.
  7. 7 Dispenza, F., et al. (2011). Treatment of sudden sensorineural hearing loss with transtympanic injection of steroids as single therapy. European Archives of Oto-Rhino-Laryngology, 268(9), 1273–1278.
  8. 8 Ng, J. H., et al. (2015). Intratympanic steroids as a salvage treatment for sudden sensorineural hearing loss: A meta-analysis. The Laryngoscope, 125(5), 1150–1159.
  9. 9 Cima, R. F. F., et al. (2019). A multidisciplinary European guideline for tinnitus: Diagnostics, assessment, and treatment. HNO, 67(Suppl 1), 10–42.
  10. 10 Lavigne, P., et al. (2016). Intratympanic corticosteroids injections: A systematic review of literature. European Annals of Otorhinolaryngology, Head and Neck Diseases, 133(6), 415–421.
Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Dr. med. Jens Westphal ist als Praktischer Arzt (FMH) Teil des medizinischen Expertenteams von Canna Viva, der führenden Schweizer Plattform für medizinisches Cannabis. In seiner Rolle erstellt er medizinisch geprüfte Inhalte für die Website und begleitet Patientinnen und Patienten digital bei der Therapie mit Medizinalcannabis.

Cannaviva Logo

Persönliche Beratung gewünscht?

Unsere Fachärztinnen nehmen sich Zeit für Ihre individuellen Fragen und Anliegen.

Kostenlose Erstbewertung
Rückmeldung innert 24h
Krankenkassen-Abrechnung
Jetzt kostenlos anfragen
★★★★★ 4,6/5

Medizinisch überprüft

Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Geprüft: May 28, 2026

Weitere Gesundheitsartikel