Veröffentlicht: 14. Mai 2026|Aktualisiert: 14. Mai 2026|Medizinisch geprüft von Dr. med. Jens Westphal
Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (FMH), Schweiz

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Er dient ausschliesslich der allgemeinen medizinischen Information und wurde nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand erstellt.

Inhaltsverzeichnis

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Top 10: Die besten Hausmittel gegen Übelkeit

Bewertung nach Wirksamkeit, Aufwand und Evidenz

HAUSMITTEL WIRKSAMKEIT AUFWAND EVIDENZ
1Ingwer (Tee / Kapseln)
Stärkste Evidenz: Mehrere Meta-Analysen bestätigen Wirksamkeit bei allen Übelkeitsformen.
HochGeringHoch
2Akupressur (P6-Punkt)
Cochrane-Review bestätigt Wirksamkeit gegen postoperative Übelkeit.
HochGeringHoch
3Pfefferminzöl-Aromatherapie
Klinische Studien zeigen Reduktion von Übelkeit nach Operationen.
MittelGeringMittel
4Zitronen-Aromatherapie
RCT zeigt signifikante Reduktion von Schwangerschaftsübelkeit.
MittelGeringMittel
5Kamillentee
Klinische Studie belegt Reduktion von Übelkeit nach Operationen.
MittelGeringMittel
6Ingwer bei Schwangerschaft
Meta-Analyse bestätigt Sicherheit und Wirksamkeit in der Schwangerschaft.
HochGeringHoch
7Ingwer bei Chemotherapie
Multizentrische RCT zeigt Reduktion von chemotherapiebedingter Übelkeit.
MittelGeringHoch
8Tiefes Atmen
Kontrollierte Atemtechniken können Übelkeit über das autonome Nervensystem lindern.
MittelGeringMittel
9Kleine, häufige Mahlzeiten
Vermeidung von Magenüberdehnung reduziert Übelkeitsreize.
MittelGeringMittel
10Kühle, frische Luft
Sensorische Ablenkung und Temperaturreiz können Übelkeit lindern.
GeringGeringGering

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Übelkeit (Nausea) ist ein unangenehmes Gefühl im Oberbauch und Rachen, das häufig mit dem Drang zum Erbrechen verbunden ist. Die Ursachen sind vielfältig: Magen-Darm-Infektionen, Reisekrankheit, Schwangerschaft, Nebenwirkungen von Medikamenten (insbesondere Chemotherapie), postoperative Zustände, Migräne oder psychischer Stress. Übelkeit ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom, das auf eine Störung im komplexen Zusammenspiel zwischen dem Brechzentrum im Hirnstamm, dem Vestibularapparat und dem Magen-Darm-Trakt hinweist. Viele Betroffene suchen nach natürlichen Mitteln, um die Beschwerden ohne Medikamente zu lindern.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die zehn wirksamsten Hausmittel gegen Übelkeit vor – wissenschaftlich bewertet anhand veröffentlichter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten. Für verwandte Beschwerden lesen Sie auch unsere Tipps zu Hausmitteln gegen Sodbrennen und Hausmitteln gegen Magenschmerzen.

1. Ingwer – Das stärkste natürliche Antiemetikum

Ingwer (Zingiber officinale) ist das am besten erforschte pflanzliche Mittel gegen Übelkeit. Seine antiemetische Wirkung beruht auf den Wirkstoffen Gingerol und Shogaol, die sowohl peripher (über Serotoninrezeptoren im Magen-Darm-Trakt) als auch zentral (über das Brechzentrum im Hirnstamm) wirken. Eine wegweisende systematische Übersichtsarbeit von Ernst und Pittler (2000) fasste sechs randomisierte klinische Studien zusammen und bestätigte die Wirksamkeit von Ingwer bei verschiedenen Formen der Übelkeit, darunter Reisekrankheit, postoperative Übelkeit und Schwangerschaftsübelkeit.[1] Eine aktuelle Übersicht über systematische Reviews (Li et al., 2024) bestätigte diese Ergebnisse mit noch umfangreicherer Datenlage.[10]

Anwendung: Schneiden Sie 2–3 cm frische Ingwerwurzel in dünne Scheiben und übergiessen Sie sie mit 250 ml heissem Wasser. Lassen Sie den Tee 10–15 Minuten ziehen und trinken Sie ihn in kleinen Schlucken. Alternativ können Ingwerkapseln (250 mg, bis zu viermal täglich) eingenommen werden. Bei akuter Übelkeit kann auch das Kauen auf einem Stück frischem Ingwer helfen. Die Wirkung tritt in der Regel innerhalb von 20–30 Minuten ein.

2. Akupressur am P6-Punkt – Druckpunkt gegen Übelkeit

Der Akupressurpunkt P6 (Neiguan) befindet sich an der Innenseite des Unterarms, etwa drei Fingerbreit oberhalb der Handgelenksfalte zwischen den beiden Sehnen. Die Stimulation dieses Punktes beeinflusst den Vagusnerv und moduliert die Signalübertragung zum Brechzentrum. Ein umfassender Cochrane-Review von Lee und Fan (2009), der 40 randomisierte kontrollierte Studien mit über 4.800 Teilnehmern auswertete, bestätigte, dass die Stimulation des P6-Punktes postoperative Übelkeit und Erbrechen signifikant reduziert.[4] Eine neuere Meta-Analyse (Gong et al., 2024) bestätigte die Wirksamkeit auch bei Schwangerschaftsübelkeit.[9]

Anwendung: Legen Sie den Daumen auf die Innenseite des Unterarms, drei Fingerbreit oberhalb der Handgelenksfalte, genau zwischen den beiden tastbaren Sehnen. Üben Sie festen, gleichmässigen Druck aus und massieren Sie den Punkt in kreisenden Bewegungen für 2–3 Minuten. Wiederholen Sie dies auf dem anderen Arm. Alternativ können Akupressur-Armbänder (Sea-Bands) getragen werden, die kontinuierlichen Druck auf den P6-Punkt ausüben. Die Methode ist nebenwirkungsfrei und kann beliebig oft wiederholt werden.

3. Pfefferminzöl-Aromatherapie – Schnelle Linderung durch Inhalation

Pfefferminzöl (Mentha piperita) enthält Menthol, das über die Riechnerven direkt auf das limbische System und das Brechzentrum wirkt. Die Inhalation von Pfefferminzöl aktiviert kälteempfindliche Rezeptoren in der Nasenschleimhaut, was eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt ausübt. Eine klinische Studie von Karsten (2020) untersuchte die Wirkung von Pfefferminz-Aromatherapie bei postoperativer Übelkeit und fand eine signifikante Reduktion der Übelkeitsintensität im Vergleich zur Kontrollgruppe.[5]

Anwendung: Geben Sie 1–2 Tropfen reines Pfefferminzöl auf ein Taschentuch oder einen Wattebausch und halten Sie ihn unter die Nase. Atmen Sie langsam und tief ein. Alternativ können Sie das Öl in einem Diffusor verwenden. Die Wirkung tritt innerhalb weniger Minuten ein. Bei empfindlichen Personen kann Pfefferminzöl Kopfschmerzen verursachen; in diesem Fall reduzieren Sie die Menge. Nicht bei Säuglingen oder Kleinkindern anwenden, da Menthol Atemkrämpfe auslösen kann.

4. Zitronen-Aromatherapie – Frischer Duft gegen Schwangerschaftsübelkeit

Der frische Duft von Zitrone hat eine nachgewiesene antiemetische Wirkung, die besonders bei Schwangerschaftsübelkeit untersucht wurde. Eine doppelblinde, randomisierte, kontrollierte klinische Studie von Kia et al. (2014) mit 100 schwangeren Frauen zeigte, dass die Inhalation von ätherischem Zitronenöl die Intensität von Übelkeit und Erbrechen signifikant reduzierte. Die Wirkung trat bereits am zweiten Tag der Anwendung ein und hielt über den gesamten Studienzeitraum von vier Tagen an.[6]

Anwendung: Geben Sie 2–3 Tropfen ätherisches Zitronenöl auf ein Taschentuch und inhalieren Sie den Duft bei aufkommender Übelkeit. Alternativ können Sie eine frische Zitrone aufschneiden und daran riechen. In der Schwangerschaft ist diese Methode besonders geeignet, da sie keine systemischen Nebenwirkungen hat. Die Anwendung kann beliebig oft wiederholt werden. Auch das Trinken von Wasser mit frischem Zitronensaft kann unterstützend wirken.

5. Kamillentee – Beruhigung für Magen und Nerven

Kamille (Matricaria chamomilla) wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Ihre Wirkstoffe – insbesondere Bisabolol und Chamazulen – haben entzündungshemmende, krampflösende und beruhigende Eigenschaften. Eine klinische Studie von Sarkhosh et al. (2025) untersuchte die Wirkung von Kamille auf Übelkeit und Erbrechen nach Mittelohroperationen und fand eine signifikante Reduktion sowohl der Häufigkeit als auch der Schwere der Symptome in der Kamillengruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe.[7]

Anwendung: Übergiessen Sie 1–2 Teelöffel getrocknete Kamillenblüten (oder einen Kamillentee-Beutel) mit 200 ml heissem Wasser und lassen Sie den Tee 5–10 Minuten zugedeckt ziehen. Trinken Sie den Tee in kleinen Schlucken, idealerweise lauwarm. Bei akuter Übelkeit können Sie bis zu 3–4 Tassen täglich trinken. Kamillentee ist in der Schwangerschaft in moderaten Mengen sicher. Personen mit Allergie gegen Korbblütler sollten Kamille meiden.

6. Ingwer in der Schwangerschaft – Sicher und wirksam

Schwangerschaftsübelkeit (Emesis gravidarum) betrifft bis zu 80 % aller Schwangeren und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Ingwer hat sich als sichere und wirksame Alternative zu Medikamenten erwiesen. Eine umfassende systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse von Viljoen et al. (2014) wertete 12 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1.278 schwangeren Frauen aus und bestätigte, dass Ingwer Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft signifikant reduziert, ohne das Risiko für Fehlgeburten, Frühgeburten oder Missbildungen zu erhöhen.[2]

Anwendung: Nehmen Sie täglich 1000 mg Ingwer in Form von Kapseln ein, aufgeteilt auf 4 Dosen à 250 mg. Alternativ trinken Sie 3–4 Tassen frischen Ingwertee über den Tag verteilt. Ingwer-Bonbons oder kandierter Ingwer können ebenfalls helfen. Die Einnahme sollte idealerweise morgens vor dem Aufstehen beginnen. Sprechen Sie die Einnahme mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt ab, insbesondere wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen.

7. Ingwer bei Chemotherapie – Ergänzende Unterstützung

Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) gehören zu den belastendsten Nebenwirkungen der Krebsbehandlung. Ingwer kann als ergänzende Massnahme die Wirksamkeit der Standard-Antiemetika verbessern. Eine multizentrische, doppelblinde, placebokontrollierte randomisierte Studie von Crichton et al. (2024) untersuchte die Wirkung eines standardisierten Ingwerwurzelpulvers bei Chemotherapiepatienten und fand eine signifikante Reduktion der Übelkeit, insbesondere in der verzögerten Phase (24–120 Stunden nach der Chemotherapie).[3] Ein systematischer Review von Nikkhah Bodagh et al. (2019) bestätigte die gastrointestinalen Vorteile von Ingwer in verschiedenen klinischen Kontexten.[8]

Anwendung: Beginnen Sie 3 Tage vor der Chemotherapie mit der Einnahme von 500–1000 mg Ingwerextrakt täglich und setzen Sie die Einnahme über 3 Tage nach der Behandlung fort. Verwenden Sie standardisierte Ingwerkapseln, um eine gleichmässige Dosierung sicherzustellen. Wichtig: Ingwer ersetzt nicht die verschriebenen Antiemetika, sondern ergänzt sie. Sprechen Sie die Einnahme immer mit Ihrem Onkologen ab, da Ingwer die Blutgerinnung beeinflussen kann.

8. Tiefes Atmen – Beruhigung des autonomen Nervensystems

Kontrollierte Atemtechniken können Übelkeit lindern, indem sie das parasympathische Nervensystem aktivieren und den Vagusnerv stimulieren. Dies reduziert die Aktivität des Brechzentrums und entspannt die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Trakts. Mehrere klinische Studien, die im Rahmen der Cochrane-Übersichtsarbeit zur P6-Akupressur (Lee & Fan, 2009) diskutiert wurden, zeigten, dass tiefes, langsames Atmen die postoperative Übelkeit reduzieren kann, insbesondere in Kombination mit anderen nicht-pharmakologischen Massnahmen.[4]

Anwendung: Setzen oder legen Sie sich bequem hin. Atmen Sie langsam durch die Nase ein (4 Sekunden), halten Sie den Atem kurz an (2 Sekunden) und atmen Sie langsam durch den Mund aus (6 Sekunden). Konzentrieren Sie sich auf die Bauchatmung – der Bauch sollte sich beim Einatmen heben und beim Ausatmen senken. Wiederholen Sie diesen Zyklus für 5–10 Minuten. Diese Technik kann jederzeit und überall angewendet werden und ist besonders hilfreich bei stressbedingter oder angstbedingter Übelkeit.

9. Kleine, häufige Mahlzeiten – Den Magen nicht überfordern

Ein leerer Magen kann Übelkeit verschlimmern, ebenso wie grosse, schwere Mahlzeiten. Die Strategie kleiner, häufiger Mahlzeiten verhindert sowohl die Überdehnung des Magens als auch den Abfall des Blutzuckerspiegels, beides bekannte Übelkeitsauslöser. Diese Empfehlung wird von der umfassenden Übersichtsarbeit von Nikkhah Bodagh et al. (2019) zu gastrointestinalen Beschwerden unterstützt, die die Bedeutung der Ernährungsanpassung bei Übelkeit betont.[8] Besonders bei Schwangerschaftsübelkeit hat sich diese Strategie bewährt.

Anwendung: Essen Sie alle 2–3 Stunden eine kleine Mahlzeit oder einen Snack. Bevorzugen Sie milde, leicht verdauliche Lebensmittel wie Zwieback, Reis, Bananen, Toast oder Kartoffeln. Vermeiden Sie fettige, stark gewürzte oder stark riechende Speisen. Essen Sie langsam und kauen Sie gründlich. Trinken Sie nicht während der Mahlzeiten, sondern zwischen den Mahlzeiten, um den Magen nicht zusätzlich zu füllen. Halten Sie immer einen kleinen Snack (z. B. Cracker) griffbereit.

10. Kühle, frische Luft – Sensorische Ablenkung

Frische, kühle Luft kann Übelkeit auf mehreren Wegen lindern: Sie reduziert unangenehme Gerüche, die Übelkeit auslösen oder verschlimmern können, der Kältereiz auf der Haut aktiviert sensorische Nervenfasern, die vom Übelkeitssignal ablenken, und die tiefere Atmung an der frischen Luft stimuliert den Vagusnerv. Obwohl die direkte Evidenz für frische Luft als eigenständige Intervention begrenzt ist, wird sie in der umfassenden Übersichtsarbeit zu nicht-pharmakologischen Massnahmen gegen Übelkeit (Lee & Fan, 2009) als unterstützende Massnahme empfohlen.[4]

Anwendung: Öffnen Sie bei aufkommender Übelkeit ein Fenster oder gehen Sie nach draussen. Atmen Sie langsam und tief die frische Luft ein. Vermeiden Sie stickige, warme oder stark riechende Räume. Wenn Sie nicht nach draussen gehen können, richten Sie einen Ventilator auf Ihr Gesicht. In Kombination mit anderen Massnahmen (Ingwer, Akupressur, tiefes Atmen) kann frische Luft die Gesamtwirkung verstärken. Für weitere Tipps zur Linderung von Kopfschmerzen, die häufig mit Übelkeit einhergehen, lesen Sie unseren separaten Artikel.

Wann zum Arzt

Gelegentliche Übelkeit ist meist harmlos und lässt sich gut mit Hausmitteln behandeln. Suchen Sie jedoch einen Arzt auf, wenn:

  • Die Übelkeit länger als 48 Stunden anhält oder sich verschlimmert
  • Wiederholtes Erbrechen die Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme verhindert
  • Anzeichen einer Dehydration auftreten (trockener Mund, dunkler Urin, Schwindel)
  • Blut im Erbrochenen erscheint oder das Erbrochene kaffeesatzartig aussieht
  • Starke Bauchschmerzen, hohes Fieber oder Nackensteifigkeit hinzukommen
  • Die Übelkeit nach einer Kopfverletzung auftritt

FAQ

Was hilft am schnellsten gegen akute Übelkeit?

Ingwertee oder das Kauen auf frischem Ingwer zeigt die schnellste Wirkung – in der Regel innerhalb von 20–30 Minuten.[1] Auch die Akupressur am P6-Punkt kann sofortige Linderung bringen.[4] Pfefferminzöl-Inhalation wirkt ebenfalls innerhalb weniger Minuten.[5]

Ist Ingwer in der Schwangerschaft sicher?

Ja, eine grosse Meta-Analyse mit über 1.200 schwangeren Frauen bestätigte, dass Ingwer in Dosen bis zu 1000 mg täglich sicher ist und das Risiko für Fehlgeburten oder Missbildungen nicht erhöht.[2] Dennoch sollte die Einnahme mit der Hebamme oder dem Arzt abgesprochen werden.

Können Hausmittel Übelkeit bei Chemotherapie ersetzen?

Nein, Hausmittel wie Ingwer sind eine ergänzende Massnahme und ersetzen nicht die verschriebenen Antiemetika.[3] Sie können jedoch die Wirksamkeit der Standardbehandlung verbessern und sollten immer in Absprache mit dem Onkologen eingesetzt werden.

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Quellen

1Ernst, E., & Pittler, M. H. (2000). Efficacy of ginger for nausea and vomiting: a systematic review of randomized clinical trials. British Journal of Anaesthesia, 84(3), 367–371.
2Viljoen, E., Visser, J., Koen, N., & Musekiwa, A. (2014). A systematic review and meta-analysis of the effect and safety of ginger in the treatment of pregnancy-associated nausea and vomiting. Nutrition Journal, 13, 20.
3Crichton, M., Marshall, S., Marx, W., et al. (2024). Effect of a standardized ginger root powder regimen on chemotherapy-induced nausea and vomiting: A multicenter, double-blind, placebo-controlled randomized trial. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics, 124(3), 313–325.
4Lee, A., & Fan, L. T. Y. (2009). Stimulation of the wrist acupuncture point P6 for preventing postoperative nausea and vomiting. Cochrane Database of Systematic Reviews, (2), CD003281.
5Karsten, M. (2020). Effects of peppermint aromatherapy on postoperative nausea and vomiting. Journal of PeriAnesthesia Nursing, 35(6), 615–621.
6Kia, P. Y., Safajou, F., Shahnazi, M., & Nazemiyeh, H. (2014). The effect of lemon inhalation aromatherapy on nausea and vomiting of pregnancy: a double-blinded, randomized, controlled clinical trial. Iranian Red Crescent Medical Journal, 16(3), e14360.
7Sarkhosh, M., et al. (2025). Effectiveness of chamomile in reducing the incidence and severity of nausea and vomiting after middle ear surgery. BMC Complementary Medicine and Therapies, 25, 85.
8Nikkhah Bodagh, M., Maleki, I., & Hekmatdoost, A. (2019). Ginger in gastrointestinal disorders: A systematic review of clinical trials. Food Science & Nutrition, 7(1), 96–108.
9Gong, J., Gu, D., Wang, H., et al. (2024). Effect of acupressure in nausea and vomiting treatment during pregnancy: A meta-analysis. Explore, 20(2), 102–110.
10Li, Z., et al. (2024). Ginger for treating nausea and vomiting: an overview of systematic reviews and meta-analyses. International Journal of Food Sciences and Nutrition, 75(2), 143–156.
Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Dr. med. Jens Westphal ist als Praktischer Arzt (FMH) Teil des medizinischen Expertenteams von Canna Viva, der führenden Schweizer Plattform für medizinisches Cannabis. In seiner Rolle erstellt er medizinisch geprüfte Inhalte für die Website und begleitet Patientinnen und Patienten digital bei der Therapie mit Medizinalcannabis.

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Geprüft: May 14, 2026

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