Veröffentlicht: 12. Mai 2026|Aktualisiert: 12. Mai 2026|Medizinisch geprüft von Dr. med. Jens Westphal
Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (FMH), Schweiz

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Er dient ausschliesslich der allgemeinen medizinischen Information und wurde nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand erstellt.

Inhaltsverzeichnis

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Top 10: Die besten Hausmittel gegen Ohrenschmerzen

Bewertung nach Wirksamkeit, Aufwand und Evidenz

HAUSMITTEL WIRKSAMKEIT AUFWAND EVIDENZ
1Naturopathische Ohrentropfen
Pflanzliche Tropfen (Knoblauch, Königskerze, Calendula) klinisch belegt wirksam.
HochGeringHoch
2Warme Kompresse
Wärme lindert Ohrenschmerzen durch Durchblutungsförderung und Muskelentspannung.
HochGeringMittel
3Olivenöl-Tropfen
Erweicht Ohrenschmalz und lindert Druckgefühl im Gehörgang.
MittelGeringMittel
4Zwiebelwickel
Traditionelles Hausmittel mit entzündungshemmenden Schwefelverbindungen.
MittelGeringGering
5Knoblauchöl
Allicin wirkt antimikrobiell und entzündungshemmend bei Ohrinfektionen.
MittelGeringMittel
6Xylitol-Kaugummi
Cochrane-Review bestätigt Reduktion von Mittelohrentzündungen bei Kindern.
MittelGeringHoch
7Kopf hochlagern
Fördert den Abfluss von Flüssigkeit aus dem Mittelohr.
GeringGeringMittel
8Muttermilch-Tropfen
Antimikrobielle Eigenschaften in vitro nachgewiesen, traditionell angewendet.
GeringGeringGering
9Osteopathische Behandlung
Pilotstudie zeigt beschleunigten Abfluss von Mittelohrerguss.
MittelMittelGering
10Kaugummi kauen / Schlucken
Öffnet die Eustachische Röhre und gleicht Druckunterschiede aus.
GeringGeringMittel

Ohrenschmerzen (Otalgie) gehören zu den unangenehmsten Schmerzerfahrungen und betreffen sowohl Kinder als auch Erwachsene. Die häufigsten Ursachen sind akute Mittelohrentzündungen (Otitis media), Gehörgangsentzündungen (Otitis externa), Ohrenschmalzpfropfen oder Druckveränderungen beim Fliegen. Bei Kindern sind Ohrenschmerzen besonders häufig: Etwa 80 % aller Kinder erleiden mindestens eine Mittelohrentzündung vor dem dritten Lebensjahr.[8] Während schwere Infektionen eine ärztliche Behandlung erfordern, empfehlen aktuelle Leitlinien bei unkomplizierten Fällen zunächst eine abwartende Beobachtung von 48–72 Stunden mit symptomatischer Schmerzlinderung – genau hier setzen bewährte Hausmittel an.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die zehn wirksamsten Hausmittel gegen Ohrenschmerzen vor, bewertet nach wissenschaftlicher Evidenz und praktischer Anwendbarkeit. Für verwandte Beschwerden lesen Sie auch unsere Tipps zu Hausmitteln gegen Halsschmerzen und Hausmitteln gegen Fieber.

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1. Naturopathische Ohrentropfen – Pflanzliche Schmerzlinderung

Naturopathische Ohrentropfen auf Basis von Pflanzenextrakten wie Knoblauch, Königskerze (Verbascum thapsus), Calendula und Johanniskraut gehören zu den am besten untersuchten Hausmitteln bei Ohrenschmerzen. Eine randomisierte kontrollierte Studie von Sarrell et al. (2001) mit 103 Kindern zeigte, dass naturopathische Ohrentropfen die Ohrenschmerzen bei akuter Otitis media signifikant reduzierten.[1] Eine Folgestudie derselben Forschungsgruppe (2003) bestätigte, dass diese pflanzlichen Tropfen ebenso wirksam waren wie anästhetische Ohrentropfen (Ametocain und Phenazon).[2]

Anwendung: Erwärmen Sie die Tropfen auf Körpertemperatur, indem Sie die Flasche einige Minuten in der Hand halten. Geben Sie 3–5 Tropfen in den betroffenen Gehörgang und legen Sie den Kopf für 5 Minuten zur Seite. Wiederholen Sie die Anwendung dreimal täglich. Verwenden Sie keine Ohrentropfen, wenn das Trommelfell perforiert sein könnte (erkennbar an Flüssigkeitsaustritt aus dem Ohr).

2. Warme Kompresse – Sofortige Schmerzlinderung

Die Anwendung von Wärme ist eines der einfachsten und wirksamsten Mittel zur Linderung von Ohrenschmerzen. Wärme fördert die lokale Durchblutung, entspannt die Muskulatur rund um das Ohr und kann den Druck im Mittelohr reduzieren. Eine systematische Übersichtsarbeit von Marom et al. (2016) zu komplementären und alternativen Behandlungsmethoden bei Otitis media bestätigte, dass Wärmeanwendungen eine sichere und wirksame Methode zur symptomatischen Schmerzlinderung darstellen.[3]

Anwendung: Erwärmen Sie ein sauberes Tuch mit einem Bügeleisen oder in der Mikrowelle (Vorsicht: nicht zu heiss!) und legen Sie es für 15–20 Minuten auf das betroffene Ohr. Alternativ können Sie ein Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche (in ein Tuch gewickelt) verwenden. Die Temperatur sollte angenehm warm, aber nicht heiss sein. Wiederholen Sie die Anwendung bei Bedarf alle 2–3 Stunden.

3. Olivenöl-Tropfen – Sanfte Hilfe bei Ohrenschmalz

Olivenöl ist ein bewährtes und sicheres Hausmittel, insbesondere wenn Ohrenschmerzen durch einen Ohrenschmalzpfropfen (Cerumen obturans) verursacht werden. Das Öl erweicht das verhärtete Ohrenschmalz und erleichtert dessen natürliche Entfernung. Eine umfassende systematische Übersichtsarbeit des britischen National Institute for Health Research (Clegg et al., 2010) bewertete verschiedene Methoden zur Ohrenschmalzentfernung und bestätigte, dass Olivenöl ein sicheres und wirksames Cerumenolytikum ist.[4]

Anwendung: Erwärmen Sie etwas Olivenöl auf Körpertemperatur (testen Sie die Temperatur am Handgelenk). Geben Sie 2–3 Tropfen in den betroffenen Gehörgang und lassen Sie das Öl 5–10 Minuten einwirken, während Sie den Kopf zur Seite neigen. Wiederholen Sie die Anwendung 2–3 Mal täglich über 3–5 Tage. Verwenden Sie keine Wattestäbchen, um das Ohrenschmalz zu entfernen – dies kann es tiefer in den Gehörgang schieben.

4. Zwiebelwickel – Traditionelles Hausmittel

Der Zwiebelwickel ist eines der bekanntesten traditionellen Hausmittel gegen Ohrenschmerzen im deutschsprachigen Raum. Zwiebeln enthalten Schwefelverbindungen (insbesondere Allicin und Quercetin), die entzündungshemmende und leicht antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Die systematische Übersichtsarbeit von Marom et al. (2016) erwähnt Zwiebelwickel als häufig angewendete komplementäre Methode bei Otitis media, wobei die wissenschaftliche Evidenz bisher hauptsächlich auf traditionellem Wissen und Erfahrungsberichten basiert.[3]

Anwendung: Schneiden Sie eine Zwiebel in kleine Stücke und erwärmen Sie diese leicht (z. B. kurz in der Pfanne oder im Ofen). Wickeln Sie die warmen Zwiebelstücke in ein sauberes Baumwolltuch und legen Sie den Wickel für 20–30 Minuten auf das betroffene Ohr. Die Kombination aus Wärme und den ätherischen Ölen der Zwiebel kann schmerzlindernd wirken. Wiederholen Sie die Anwendung 2–3 Mal täglich.

5. Knoblauchöl – Antimikrobielle Wirkung

Knoblauch enthält Allicin, eine Verbindung mit nachgewiesenen antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Eine umfassende Übersichtsarbeit von Bayan et al. (2014) dokumentierte die breite antimikrobielle Wirkung von Knoblauch gegen Bakterien, Viren und Pilze, die auch bei Ohrinfektionen relevant sein kann.[5] In den Studien zu naturopathischen Ohrentropfen (Sarrell et al., 2001) war Knoblauch ein Hauptbestandteil der wirksamen Tropfenmischung.[1]

Anwendung: Zerdrücken Sie 2–3 Knoblauchzehen und lassen Sie diese für 30 Minuten in 2 Esslöffeln warmem Olivenöl ziehen. Seihen Sie das Öl ab und lassen Sie es auf Körpertemperatur abkühlen. Geben Sie 2–3 Tropfen in den betroffenen Gehörgang. Wichtig: Geben Sie niemals rohen Knoblauch direkt in den Gehörgang, da dies zu Reizungen oder Verbrennungen führen kann. Verwenden Sie die Tropfen nicht bei perforiertem Trommelfell.

6. Xylitol-Kaugummi – Vorbeugung von Mittelohrentzündungen

Xylitol ist ein natürlicher Zuckeralkohol, der die Anhaftung und das Wachstum von Bakterien (insbesondere Streptococcus pneumoniae) hemmt. Ein Cochrane-Review von Azarpazhooh und Lawrence (2008) analysierte mehrere Studien und fand, dass die regelmässige Einnahme von Xylitol (als Kaugummi, Sirup oder Lutschtabletten) das Risiko einer akuten Mittelohrentzündung bei Kindern um bis zu 25 % senken kann.[9]

Anwendung: Kauen Sie 3–5 Mal täglich Xylitol-Kaugummi (jeweils 2 Stück) oder verwenden Sie Xylitol-Lutschtabletten. Die tägliche Gesamtdosis sollte 8–10 g Xylitol betragen. Besonders wirksam ist die Anwendung nach den Mahlzeiten. Beachten Sie, dass Xylitol in hohen Dosen abführend wirken kann. Für Kinder unter 3 Jahren sind Kaugummis nicht geeignet – hier kann Xylitol-Sirup verwendet werden.

7. Kopf hochlagern – Druckentlastung

Eine einfache, aber wirksame Massnahme bei Ohrenschmerzen ist das Hochlagern des Kopfes, insbesondere beim Schlafen. Diese Position fördert den natürlichen Abfluss von Flüssigkeit aus dem Mittelohr über die Eustachische Röhre und reduziert den Druck auf das Trommelfell. Die umfassende Übersichtsarbeit von Rovers et al. (2004) in The Lancet betont die Bedeutung der Druckregulation im Mittelohr für die Symptomlinderung bei Otitis media.[8]

Anwendung: Legen Sie beim Schlafen ein zusätzliches Kissen unter den Kopf, sodass dieser um etwa 30 Grad erhöht ist. Legen Sie sich auf die Seite des gesunden Ohrs, damit das betroffene Ohr nach oben zeigt und die Flüssigkeit abfliessen kann. Tagsüber vermeiden Sie es, sich flach hinzulegen, wenn die Schmerzen stark sind.

8. Muttermilch-Tropfen – Natürlicher Schutz für Säuglinge

Muttermilch enthält eine Vielzahl von immunologisch aktiven Substanzen, darunter Immunglobuline (insbesondere IgA), Lactoferrin und Lysozym, die antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Eine In-vitro-Studie von Ibhanesebhor und Otobo (1996) wies nach, dass Muttermilch eine hemmende Wirkung auf verschiedene pathogene Bakterien hat.[6] In der traditionellen Medizin werden Muttermilch-Tropfen seit Generationen bei Ohrenschmerzen von Säuglingen eingesetzt.

Anwendung: Geben Sie 2–3 Tropfen frische Muttermilch in den betroffenen Gehörgang des Säuglings. Lassen Sie die Milch einige Minuten einwirken. Diese Methode ist ausschliesslich für stillende Mütter und ihre Säuglinge gedacht. Bei anhaltenden oder starken Ohrenschmerzen bei Säuglingen sollte immer ein Kinderarzt konsultiert werden.

9. Osteopathische Behandlung – Sanfte manuelle Therapie

Osteopathische Manipulationstechniken (OMT) können bei wiederkehrenden Mittelohrentzündungen hilfreich sein, indem sie die Drainage des Mittelohrs über die Eustachische Röhre verbessern. Eine Pilotstudie von Steele et al. (2014) untersuchte die Wirkung von OMT bei Kindern nach akuter Otitis media und fand Hinweise darauf, dass die Behandlung den Abfluss von Mittelohrerguss beschleunigen kann.[7]

Anwendung: Suchen Sie einen qualifizierten Osteopathen auf, der Erfahrung mit der Behandlung von Ohrproblemen hat. Die Behandlung umfasst sanfte Techniken an Schädel, Nacken und Kiefergelenk, die die Funktion der Eustachischen Röhre verbessern sollen. Typischerweise werden 2–4 Sitzungen empfohlen. Diese Methode eignet sich besonders als ergänzende Massnahme bei wiederkehrenden Mittelohrentzündungen.

10. Kaugummi kauen und Schlucken – Druckausgleich

Kaugummi kauen und bewusstes Schlucken aktivieren die Muskeln, die die Eustachische Röhre öffnen, und ermöglichen so einen Druckausgleich im Mittelohr. Dies ist besonders wirksam bei Ohrenschmerzen, die durch Druckveränderungen (z. B. beim Fliegen oder Tauchen) verursacht werden. Die Übersichtsarbeit von Rovers et al. (2004) beschreibt die Bedeutung der Eustachischen Röhre für die Mittelohrbelüftung und die Rolle des aktiven Druckausgleichs.[8]

Anwendung: Kauen Sie Kaugummi oder schlucken Sie bewusst, wenn Sie Druckgefühl in den Ohren spüren. Beim Fliegen beginnen Sie mit dem Kaugummikauen bereits beim Sinkflug. Das Valsalva-Manöver (Nase zuhalten und sanft gegen die geschlossene Nase ausatmen) kann ebenfalls helfen. Bei Säuglingen kann das Stillen oder Trinken aus der Flasche den gleichen Effekt erzielen.

Wann zum Arzt

Ohrenschmerzen erfordern eine ärztliche Abklärung, wenn:

  • Die Schmerzen sehr stark sind oder länger als 48 Stunden anhalten
  • Hohes Fieber (über 39 °C) auftritt
  • Flüssigkeit oder Blut aus dem Ohr austritt
  • Eine Hörminderung bemerkt wird
  • Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen auftreten
  • Die Ohrenschmerzen nach einer Kopfverletzung auftreten
  • Säuglinge unter 6 Monaten betroffen sind

FAQ

Sind Ohrentropfen bei einer Mittelohrentzündung sicher?

Ohrentropfen auf pflanzlicher Basis sind bei intaktem Trommelfell sicher und in klinischen Studien als wirksam belegt.[1][2] Bei Verdacht auf ein perforiertes Trommelfell (erkennbar an Flüssigkeitsaustritt) sollten keine Tropfen verwendet werden. Im Zweifelsfall konsultieren Sie einen Arzt.

Hilft Wärme oder Kälte besser bei Ohrenschmerzen?

Bei Ohrenschmerzen ist Wärme in der Regel wirksamer als Kälte, da sie die Durchblutung fördert und die Muskulatur entspannt.[3] Eine warme Kompresse oder ein Zwiebelwickel können schnelle Linderung verschaffen. Kälte wird eher bei Schwellungen nach Verletzungen empfohlen.

Kann man Ohrenschmerzen bei Kindern mit Hausmitteln behandeln?

Ja, bei unkomplizierten Ohrenschmerzen empfehlen aktuelle Leitlinien zunächst eine abwartende Beobachtung von 48–72 Stunden mit symptomatischer Schmerzlinderung.[8] Naturopathische Ohrentropfen, warme Kompressen und Xylitol-Kaugummi sind gut untersuchte Optionen. Bei Säuglingen unter 6 Monaten oder bei starken Symptomen sollte jedoch immer ein Kinderarzt konsultiert werden.

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Quellen

1Sarrell, E. M., Mandelberg, A., & Cohen, H. A. (2001). Efficacy of naturopathic extracts in the management of ear pain associated with acute otitis media. Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, 155(7), 796–799.
2Sarrell, E. M., Cohen, H. A., & Kahan, E. (2003). Naturopathic treatment for ear pain in children. Pediatrics, 111(5), e574–e579.
3Marom, T., Marchisio, P., Tamir, S. O., Torretta, S., Gavriel, H., & Esposito, S. (2016). Complementary and alternative medicine treatment options for otitis media: A systematic review. Medicine, 95(6), e2695.
4Clegg, A. J., Loveman, E., Gospodarevskaya, E., Harris, P., Bird, A., Bryant, J., … & Frampton, G. K. (2010). The safety and effectiveness of different methods of earwax removal: A systematic review and economic evaluation. Health Technology Assessment, 14(28), 1–192.
5Bayan, L., Koulivand, P. H., & Gorji, A. (2014). Garlic: A review of potential therapeutic effects. Avicenna Journal of Phytomedicine, 4(1), 1–14.
6Ibhanesebhor, S. E., & Otobo, E. S. (1996). In vitro activity of human milk against the causative organisms of ophthalmia neonatorum. Journal of Tropical Pediatrics, 42(6), 327–329.
7Steele, K. M., Carreiro, J. E., Viola, J. H., Conte, J. A., & Ridpath, L. C. (2014). Effect of osteopathic manipulative treatment on middle ear effusion following acute otitis media in young children: A pilot study. The Journal of the American Osteopathic Association, 114(6), 436–447.
8Rovers, M. M., Schilder, A. G., Zielhuis, G. A., & Rosenfeld, R. M. (2004). Otitis media. The Lancet, 363(9407), 465–473.
9Azarpazhooh, A., & Lawrence, H. P. (2008). Xylitol for preventing acute otitis media in children up to 12 years of age. Cochrane Database of Systematic Reviews, (1), CD007095.
10Jo, J., & Lee, S. H. (2018). Heat therapy for primary dysmenorrhea: A systematic review and meta-analysis of its effects on pain relief and quality of life. Scientific Reports, 8(1), 16252.
Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Dr. med. Jens Westphal ist als Praktischer Arzt (FMH) Teil des medizinischen Expertenteams von Canna Viva, der führenden Schweizer Plattform für medizinisches Cannabis. In seiner Rolle erstellt er medizinisch geprüfte Inhalte für die Website und begleitet Patientinnen und Patienten digital bei der Therapie mit Medizinalcannabis.

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Geprüft: May 12, 2026

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