Veröffentlicht: 14. Mai 2026|Aktualisiert: 14. Mai 2026|Medizinisch geprüft von Dr. med. Jens Westphal
Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Von Dr. med. Natalia Eckstein-Halla

Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (FMH), Schweiz

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Er dient ausschliesslich der allgemeinen medizinischen Information und wurde nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand erstellt.

Inhaltsverzeichnis

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Top 10: Die besten Hausmittel gegen Erkältung

Bewertung nach Wirksamkeit, Aufwand und Evidenz

HAUSMITTEL WIRKSAMKEIT AUFWAND EVIDENZ
1Honig
Meta-Analyse bestätigt Wirksamkeit bei Husten und Erkältungssymptomen.
HochGeringHoch
2Zink
Cochrane-Review zeigt verkürzte Erkältungsdauer bei frühzeitiger Einnahme.
HochGeringHoch
3Holunderbeere
Meta-Analyse belegt Reduktion von Dauer und Schwere der Symptome.
HochGeringHoch
4Hühnersuppe
Laborstudien zeigen entzündungshemmende Wirkung auf Neutrophile.
MittelMittelMittel
5Nasenspülung mit Kochsalz
RCT zeigt verkürzte Erkältungsdauer und reduzierte Viruslast.
MittelGeringMittel
6Vitamin C
Cochrane-Review: Verkürzt Erkältungsdauer bei regelmässiger Einnahme leicht.
MittelGeringHoch
7Echinacea
Meta-Analyse zeigt moderate Reduktion von Erkältungshäufigkeit.
MittelGeringMittel
8Vitamin D
Grosse Meta-Analyse belegt Schutz vor Atemwegsinfektionen.
MittelGeringHoch
9Inhalation mit Kräutern
Systematischer Review bestätigt Wirksamkeit pflanzlicher Hustenmittel.
MittelGeringMittel
10Ruhe und Flüssigkeit
Grundlegende Massnahme zur Unterstützung der Immunabwehr.
MittelGeringMittel

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Eine Erkältung (grippaler Infekt) gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt. Erwachsene erkranken im Durchschnitt zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder sogar sechs- bis achtmal. Die Symptome – Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, leichtes Fieber und allgemeines Unwohlsein – werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst, wobei Rhinoviren die häufigsten Erreger sind. Obwohl eine Erkältung in der Regel nach 7–10 Tagen von selbst abklingt, können die Beschwerden den Alltag erheblich beeinträchtigen. Viele Menschen greifen daher zu Hausmitteln, um die Symptome zu lindern und die Genesung zu beschleunigen.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die zehn wirksamsten Hausmittel gegen Erkältung vor – jedes einzelne wissenschaftlich bewertet anhand veröffentlichter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten. Für verwandte Beschwerden lesen Sie auch unsere Tipps zu Hausmitteln gegen Halsschmerzen und Hausmitteln zur Stärkung des Immunsystems.

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1. Honig – Der natürliche Hustenstiller

Honig ist eines der am besten untersuchten natürlichen Mittel gegen Erkältungssymptome, insbesondere gegen Husten. Seine Wirkung beruht auf mehreren Mechanismen: Die zähflüssige Konsistenz bildet einen schützenden Film auf der gereizten Rachenschleimhaut, die hohe Zuckerkonzentration wirkt osmotisch antimikrobiell, und verschiedene bioaktive Verbindungen (Flavonoide, Phenolsäuren) haben entzündungshemmende Eigenschaften. Eine umfassende systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse im BMJ Evidence-Based Medicine (2021) wertete 14 Studien aus und kam zu dem Schluss, dass Honig bei der Linderung von Erkältungssymptomen – insbesondere Husten – wirksamer ist als herkömmliche Behandlungen und Placebo.[1]

Anwendung: Nehmen Sie 1–2 Teelöffel reinen Honig pur ein oder lösen Sie ihn in warmem (nicht heissem) Wasser oder Tee auf. Besonders wirksam ist die Einnahme vor dem Schlafengehen, um nächtlichen Husten zu reduzieren. Wiederholen Sie die Einnahme bei Bedarf alle 2–3 Stunden. Wichtig: Honig darf Kindern unter einem Jahr wegen der Gefahr von Säuglingsbotulismus nicht gegeben werden.

2. Zink – Erkältungsdauer verkürzen

Zink ist ein essentielles Spurenelement, das eine zentrale Rolle in der Immunfunktion spielt. Es unterstützt die Aktivität von T-Zellen und natürlichen Killerzellen und hemmt die Vermehrung von Rhinoviren, indem es deren Andocken an die Nasenschleimhaut blockiert. Ein umfassender Cochrane-Review (2024) fasste die Ergebnisse zahlreicher randomisierter kontrollierter Studien zusammen und bestätigte, dass die Einnahme von Zink innerhalb der ersten 24 Stunden nach Symptombeginn die Dauer einer Erkältung signifikant verkürzen kann.[2]

Anwendung: Beginnen Sie bei den ersten Erkältungsanzeichen mit der Einnahme von Zink-Lutschtabletten (Zinkacetat oder Zinkgluconat, 75 mg elementares Zink pro Tag, aufgeteilt auf mehrere Dosen). Die Tabletten sollten langsam im Mund aufgelöst werden, da die lokale Wirkung im Rachenraum entscheidend ist. Häufige Nebenwirkungen sind ein unangenehmer Geschmack und leichte Übelkeit. Die Einnahme sollte nicht länger als 2 Wochen dauern.

3. Holunderbeere – Pflanzliche Virusbekämpfung

Holunderbeeren (Sambucus nigra) enthalten eine Vielzahl bioaktiver Verbindungen, darunter Anthocyane und Flavonoide, die antivirale und immunmodulierende Eigenschaften besitzen. Sie hemmen die Virusreplikation und stimulieren die Produktion von Zytokinen, die die Immunantwort koordinieren. Eine Meta-Analyse von Hawkins et al. (2019), die mehrere randomisierte kontrollierte Studien zusammenfasste, zeigte, dass Holunderbeer-Supplementierung die Dauer und Schwere von Erkältungssymptomen signifikant reduzierte.[5]

Anwendung: Nehmen Sie bei den ersten Erkältungssymptomen Holunderbeerextrakt als Sirup (15 ml, viermal täglich) oder als Lutschtabletten ein. Die Einnahme sollte über 5 Tage fortgesetzt werden. Holunderbeerextrakte sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. Verwenden Sie keine rohen Holunderbeeren, da diese Sambunigrin enthalten, das Übelkeit verursachen kann. Für weitere natürliche Ansätze zur Immunstärkung lesen Sie unseren Artikel zu Hausmitteln fürs Immunsystem.

4. Hühnersuppe – Grossmutters bewährtes Rezept

Hühnersuppe ist wohl das bekannteste Hausmittel gegen Erkältung – und die Wissenschaft gibt Grossmutter Recht. Eine wegweisende Laborstudie von Rennard et al. (2000), veröffentlicht im Fachjournal Chest, zeigte, dass Hühnersuppe die Chemotaxis von Neutrophilen (weissen Blutkörperchen) hemmt, was auf eine milde entzündungshemmende Wirkung hindeutet. Diese Wirkung könnte die typischen Erkältungssymptome wie verstopfte Nase und Halsschmerzen lindern.[6] Darüber hinaus liefert die heisse Flüssigkeit Wärme, Feuchtigkeit und wichtige Nährstoffe, die den geschwächten Körper unterstützen.

Anwendung: Bereiten Sie eine selbstgemachte Hühnersuppe mit Gemüse (Karotten, Sellerie, Zwiebeln), Kräutern und Hühnerfleisch zu. Die heisse Suppe sollte langsam gegessen werden, um den Dampf einzuatmen, der die Nasenschleimhäute befeuchtet. Trinken Sie 2–3 Portionen täglich während der akuten Erkältungsphase. Auch Fertigsuppen zeigten in der Studie eine gewisse Wirkung, selbstgemachte Suppe ist jedoch nährstoffreicher.

5. Nasenspülung mit Kochsalzlösung – Viruslast reduzieren

Die Nasenspülung mit Kochsalzlösung ist eine einfache und effektive Methode, um Erkältungssymptome zu lindern. Sie spült Schleim, Allergene und Viren aus den Nasenhöhlen, befeuchtet die ausgetrockneten Schleimhäute und verbessert die mukoziliäre Clearance. Eine randomisierte kontrollierte Studie von Ramalingam et al. (2019) zeigte, dass hypertone Kochsalz-Nasenspülungen die Erkältungsdauer um durchschnittlich 1,9 Tage verkürzten und die Virusausscheidung reduzierten, was auch die Ansteckungsgefahr für andere senkte.[7]

Anwendung: Lösen Sie einen gestrichenen Teelöffel Meersalz (ohne Jod oder Rieselhilfe) in 250 ml lauwarmem, abgekochtem Wasser auf. Verwenden Sie eine Nasendusche oder Nasenspülkanne, um die Lösung durch ein Nasenloch einzuführen und durch das andere abfliessen zu lassen. Wiederholen Sie den Vorgang auf der anderen Seite. Führen Sie die Spülung 2–3 Mal täglich durch. Verwenden Sie immer frisch zubereitete Lösung und reinigen Sie die Nasendusche nach jedem Gebrauch gründlich.

6. Vitamin C – Moderate Unterstützung der Abwehr

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein starkes Antioxidans, das die Funktion verschiedener Immunzellen unterstützt und die Produktion von Interferonen fördert. Der umfassendste Cochrane-Review zu diesem Thema (Hemilä & Chalker, 2013), der 29 Studien mit über 11.000 Teilnehmern auswertete, kam zu einem differenzierten Ergebnis: Eine regelmässige Vitamin-C-Supplementierung (mindestens 200 mg täglich) verhindert Erkältungen nicht, verkürzt aber deren Dauer bei Erwachsenen um durchschnittlich 8 % und bei Kindern um 14 %.[3] Bei Personen unter starker körperlicher Belastung (z. B. Marathonläufer, Skifahrer) halbierte Vitamin C das Erkältungsrisiko.

Anwendung: Nehmen Sie täglich 200–1000 mg Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel ein, idealerweise über den Tag verteilt. Natürliche Quellen sind Zitrusfrüchte, Kiwi, Paprika, Brokkoli und Hagebutten. Bei akuter Erkältung kann die Dosis kurzfristig auf 1000–2000 mg erhöht werden. Sehr hohe Dosen (über 2000 mg) können Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Die Wirkung ist am grössten bei regelmässiger, präventiver Einnahme.

7. Echinacea – Pflanzliche Immunstimulation

Echinacea (Sonnenhut) ist eines der meistverkauften pflanzlichen Erkältungsmittel weltweit. Die Pflanze enthält Alkamide, Polysaccharide und Kaffeesäurederivate, die die angeborene Immunantwort stimulieren. Eine Meta-Analyse von Shah et al. (2007), veröffentlicht in The Lancet Infectious Diseases, wertete 14 Studien aus und fand, dass Echinacea-Präparate das Erkältungsrisiko um 58 % reduzierten und die Erkältungsdauer um durchschnittlich 1,4 Tage verkürzten.[4] Die Ergebnisse variieren jedoch je nach verwendeter Echinacea-Art und Zubereitung.

Anwendung: Beginnen Sie bei den ersten Erkältungsanzeichen mit der Einnahme eines standardisierten Echinacea-Präparats (vorzugsweise Echinacea purpurea). Die Dosierung richtet sich nach dem Produkt; typisch sind 3 × 300 mg Trockenextrakt oder 2,5 ml Presssaft dreimal täglich. Die Einnahme sollte über 7–10 Tage fortgesetzt werden. Echinacea sollte nicht bei Autoimmunerkrankungen oder Allergie gegen Korbblütler eingenommen werden.

8. Vitamin D – Schutzschild gegen Atemwegsinfekte

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des angeborenen und adaptiven Immunsystems. Es fördert die Produktion antimikrobieller Peptide (Cathelicidine und Defensine) in den Atemwegsepithelzellen, die Viren und Bakterien direkt abtöten können. Eine grosse systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse individueller Patientendaten von Martineau et al. (2017), veröffentlicht im BMJ, analysierte 25 randomisierte kontrollierte Studien mit über 11.000 Teilnehmern und zeigte, dass Vitamin-D-Supplementierung das Risiko für akute Atemwegsinfektionen signifikant senkte – besonders bei Personen mit einem Ausgangswert unter 25 nmol/L.[8]

Anwendung: Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel beim Arzt bestimmen. Bei einem Mangel (unter 50 nmol/L) empfiehlt sich eine tägliche Supplementierung von 1000–2000 IE Vitamin D3. In den Wintermonaten (Oktober bis März) ist eine Supplementierung in der Schweiz besonders sinnvoll, da die Sonneneinstrahlung für eine ausreichende Eigenproduktion nicht ausreicht. Vitamin D ist fettlöslich und sollte mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden.

9. Inhalation mit Kräutern – Atemwege befreien

Die Dampfinhalation mit ätherischen Ölen oder Kräutern ist ein traditionelles Hausmittel, das die Atemwege befeuchtet, Schleim löst und die Durchblutung der Schleimhäute fördert. Ein systematischer Review und Meta-Analyse von Wagner et al. (2015) untersuchte pflanzliche Hustenmittel und fand starke Evidenz für Zubereitungen auf Basis von Efeu, Primel und Thymian bei der Linderung von Husten im Rahmen von Atemwegsinfekten.[10] Auch die Inhalation von Eukalyptus- und Pfefferminzöl kann die Nasenatmung verbessern. Eine umfassende Übersichtsarbeit von Allan und Arroll (2014) bestätigte, dass Dampfinhalation die subjektive Symptomlinderung bei Erkältung unterstützt.[9]

Anwendung: Erhitzen Sie einen Liter Wasser und geben Sie 3–5 Tropfen Eukalyptusöl, Thymianöl oder Pfefferminzöl hinzu (alternativ eine Handvoll frischer Kamillenblüten oder Thymian). Beugen Sie sich mit einem Handtuch über dem Kopf über die Schüssel und inhalieren Sie den Dampf für 10–15 Minuten. Wiederholen Sie die Inhalation 2–3 Mal täglich. Halten Sie ausreichend Abstand zum heissen Wasser, um Verbrühungen zu vermeiden. Bei Kindern unter 6 Jahren ist Vorsicht geboten; verwenden Sie keine mentholhaltigen Öle bei Säuglingen.

10. Ruhe und ausreichend Flüssigkeit – Die Basis der Genesung

Obwohl es trivial klingen mag, sind Ruhe und ausreichende Flüssigkeitszufuhr die wichtigsten Grundpfeiler der Erkältungsbehandlung. Während des Schlafs produziert der Körper vermehrt Zytokine, die für die Bekämpfung von Infektionen entscheidend sind. Schlafmangel hingegen schwächt die Immunantwort nachweislich. Die umfassende Übersichtsarbeit von Allan und Arroll (2014) im CMAJ betont, dass ausreichende Flüssigkeitszufuhr die Schleimhäute feucht hält, den Schleim verflüssigt und die Ausscheidung von Abfallprodukten der Immunreaktion unterstützt.[9] Warme Getränke wie Kräutertees bieten zusätzlich den Vorteil, dass der Dampf die Nasenatmung erleichtert.

Anwendung: Gönnen Sie sich bei einer Erkältung mindestens 8–10 Stunden Schlaf pro Nacht und vermeiden Sie körperliche Anstrengung. Trinken Sie mindestens 2,5–3 Liter Flüssigkeit pro Tag in Form von Wasser, Kräutertees (Kamille, Lindenblüte, Salbei), verdünnten Fruchtsäften oder Brühe. Vermeiden Sie Alkohol und übermässigen Koffeinkonsum, da beides dehydrierend wirkt. Für weitere Tipps zur Stressbewältigung, die ebenfalls das Immunsystem stärkt, lesen Sie unseren separaten Artikel.

Wann zum Arzt

Eine gewöhnliche Erkältung heilt in der Regel innerhalb von 7–10 Tagen von selbst ab. Suchen Sie jedoch einen Arzt auf, wenn:

  • Die Symptome nach 10 Tagen nicht besser werden oder sich verschlimmern
  • Hohes Fieber (über 39 °C) länger als 3 Tage anhält
  • Starke Atemnot, Brustschmerzen oder eitriger Auswurf auftreten
  • Starke Ohrenschmerzen oder Gesichtsschmerzen (Hinweis auf Sinusitis) hinzukommen
  • Sie an einer chronischen Erkrankung (Asthma, COPD, Diabetes) leiden
  • Säuglinge, Kleinkinder oder ältere Personen betroffen sind

FAQ

Welches Hausmittel hilft am schnellsten bei Erkältung?

Honig zeigt die schnellste symptomatische Linderung, insbesondere bei Husten – die Wirkung tritt bereits nach der ersten Einnahme ein.[1] Für eine Verkürzung der Gesamtdauer ist Zink am wirksamsten, wenn es innerhalb der ersten 24 Stunden eingenommen wird.[2]

Kann man einer Erkältung vorbeugen?

Ja, regelmässige Vitamin-D-Supplementierung senkt das Risiko für Atemwegsinfektionen nachweislich.[8] Auch regelmässige Bewegung, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung stärken die Abwehrkräfte. Echinacea kann bei frühzeitiger Einnahme das Erkältungsrisiko reduzieren.[4]

Ist Vitamin C wirklich wirksam gegen Erkältung?

Vitamin C verhindert Erkältungen nicht, kann aber deren Dauer bei regelmässiger Einnahme um durchschnittlich 8 % verkürzen.[3] Die Wirkung ist bei Personen unter starker körperlicher Belastung deutlich grösser. Eine therapeutische Einnahme erst nach Symptombeginn zeigt hingegen kaum Effekt.

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Quellen

1Abuelgasim, H., Albury, C., & Lee, J. (2021). Effectiveness of honey for symptomatic relief in upper respiratory tract infections: a systematic review and meta-analysis. BMJ Evidence-Based Medicine, 26(2), 57–64.
2Nault, D., Machingo, T. A., Engelman, A., et al. (2024). Zinc for prevention and treatment of the common cold. Cochrane Database of Systematic Reviews.
3Hemilä, H., & Chalker, E. (2013). Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database of Systematic Reviews, (1), CD000980.
4Shah, S. A., Sander, S., White, C. M., et al. (2007). Evaluation of echinacea for the prevention and treatment of the common cold: a meta-analysis. The Lancet Infectious Diseases, 7(7), 473–480.
5Hawkins, J., Baker, C., Cherry, L., & Dunne, E. (2019). Black elderberry (Sambucus nigra) supplementation effectively treats upper respiratory symptoms: A meta-analysis of randomized, controlled clinical trials. Complementary Therapies in Medicine, 42, 361–365.
6Rennard, B. O., Ertl, R. F., Gossman, G. L., Robbins, R. A., & Rennard, S. I. (2000). Chicken soup inhibits neutrophil chemotaxis in vitro. Chest, 118(4), 1150–1157.
7Ramalingam, S., Graham, C., Dove, J., Morrice, L., & Sheikh, A. (2019). A pilot, open labelled, randomised controlled trial of hypertonic saline nasal irrigation and gargling for the common cold. Scientific Reports, 9, 1015.
8Martineau, A. R., Jolliffe, D. A., Hooper, R. L., et al. (2017). Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data. BMJ, 356, i6583.
9Allan, G. M., & Arroll, B. (2014). Prevention and treatment of the common cold: making sense of the evidence. CMAJ, 186(3), 190–199.
10Wagner, L., Cramer, H., Klose, P., et al. (2015). Herbal medicine for cough: a systematic review and meta-analysis. Forschende Komplementärmedizin, 22(3), 159–169.
Dr. med. Jens Westphal

Dr. med. Jens Westphal

Praktischer Arzt (FMH), Schweiz

Dr. med. Jens Westphal ist als Praktischer Arzt (FMH) Teil des medizinischen Expertenteams von Canna Viva, der führenden Schweizer Plattform für medizinisches Cannabis. In seiner Rolle erstellt er medizinisch geprüfte Inhalte für die Website und begleitet Patientinnen und Patienten digital bei der Therapie mit Medizinalcannabis.

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Geprüft: May 14, 2026

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